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VW-Bande: Tiguan für Militärchef aus Nigeria

Prozess in Stendal VW-Bande: Tiguan für Militärchef aus Nigeria

Im Prozess gegen die „VW-Bande“, die fabrikneue Autos vom VW-Werksgelände gestohlen haben soll, werden neue Details über das Vorgehen der Täter bekannt. Auf das Konto der Bande sollen außerdem Diebstähle von 360 Fahrzeugschlüsseln mit Sendern und 59 Schließsätze kommen.

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Diebstahl bei VW: Eine Bande soll fabrikneue Autos aus dem Werk gestohlen haben.

Fünf Hauptangeklagte im Alter zwischen 41 und 60 Jahren müssen sich seit vergangener Woche wegen Diebstahls und Bandenhehlerei vor dem Landgericht Stendal verantworten (WAZ berichtete).
Im Mittelpunkt des Quintetts steht ein Wolfsburger (41), der im VW-Werk gearbeitet hat. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft hat der 41-Jährige immer denselben Trick angewandt. Durch die Kontrollen des Werkschutzes kam der Angeklagte mit einer Passierkarte einer VW-Partnerfirma. Die gestohlenen Autos wählte der Wolfsburger anhand der „Wunschliste“ eines 41-jährigen Mitangeklagten aus Klötze aus.
Im September 2009 soll der Wolfsburger einen neuen Tiguan vom VW-Gelände entwendet haben. Der Verkauf an einen Interessenten scheiterte, weil die Täter einen falschen Farbcode in die Papiere eingetragen hatten. Der mögliche Käufer bemerkte den Fehler.
Ende November 2009 fuhr der 41-Jährige mit einem Tiguan aus dem Werk. Das Auto erhielt ein Wolfsburger Kennzeichen und wurde in Berlin für 7500 Euro an einen Militärchef aus Nigeria verkauft. Der bestellte umgehend zwei Touareg (Wert rund 40.000 Euro). Garantierter Stückpreis: 12.000 Euro.

Der Prozess am Landgericht Stendal wird am 25. Mai fortgesetzt.

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