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Urteil: Mit Messer auf Cousin eingestochen

Gericht Urteil: Mit Messer auf Cousin eingestochen

Wegen gefährlicher Körperverletzung ist ein Wolfsburger vom Schöffengericht zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der Mann hatte seinen Cousin und Ex-Schwager (ebenfalls 31) im Streit mit einem Messer in den Oberarm gestochen und schwer verletzt.

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Amtsgericht: Mann nach Messerstecherei verurteilt.

Quelle: Baschin (Archiv)

Die Familienverhältnisse sind nicht ganz einfach. Der Angeklagte, ein Libanese, wohnt mit seiner Schwester in einer gemeinsamen Wohnung in Westhagen. Im gleichen Mietshaus wohnt - in einer eigenen Wohnung - auch das Opfer, Ex-Mann der Schwester des Angeklagten. Das frühere Paar hat einen gemeinsamen Sohn, und um den gab es am 27. April Streit zwischen Angeklagtem und Opfer. Zuerst am Telefon, wenige Minuten später sah man sich auf der Straße - und der Streit eskalierte.

Beide Männer sagten aus, sie seien vom jeweils anderen angegriffen worden. Fakt auf jeden Fall: Der Angeklagte hatte plötzlich ein Messer in der Hand und stach zu. „Er wollte mich am Hals treffen“, behauptete das Opfer - zwischen den Verwandten herrscht Eiszeit. Zwar traf der Stich nur den Oberarm, aber das war schlimm genug. Der Bizeps wurde fast durchtrennt, sechs Wochen Gipsschiene und zwei Monate Krankschreibung waren die Folge.

Urteil: Ein Jahr Gefängnis auf Bewährung, zudem muss der Angeklagte 1500 Euro Schmerzensgeld an das Opfer zahlen.

fra

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