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Stadt Wolfsburg Urban Vision Award: Deswegen entschied sich die Jury für diesen Entwurf
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Urban Vision Award: Deswegen entschied sich die Jury für diesen Entwurf
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21:02 21.11.2018
Ein sensibler Ort mit viel Potential: Ann-Kathrin Lepkes Arbeit „Kliversberg. Ort der Kultur“ belegte den ersten Platz, Quelle: Lars Landmann
Stadtmitte

Das Besondere am Entwurf „Klieversberg. Ort der Kultur“: Ihr fiktives Haus für Ausstellung, Forschung und Vermittlung zum Thema Stadt steht mitten auf dem Klieversberg – ein sensibler Ort. Einst für die NS-Stadtkrone vorgesehen, ist die Stadtterrasse heute zentraler Erholungsraum. Das Gebäude setzt sich geschickt in Beziehung zu bestehenden städtebaulichen Achsen sowie zur umgebenden Landschaft. Ein Panoramafenster rahmt den Ausblick auf die Stadt.

Ann-Katrin Lepke setzte sich unter 43 Mitbewerbern durch

Lepke konnte sich mit dieser mutigen Idee unter 43 Mitbewerbern durchsetzen und gewann den mit 2600 Euro dotierten ersten Preis. Entstanden ist die Arbeit an der Technischen Universität (TU) Braunschweig bei Professor Werner Kaag.

Preisverleihung fand in der neuen Schule statt

Die Verleihung fand im Rahmen eines Festakts in der Neuen Schule statt. Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide sowie Juryvorsitzender Professor Georg Skalecki (Bremen) und den Gastjuror Professor Tristan Kobler (Zürich) überreichten die Preise. Gastjuror Kobler lobte: „Die Offenheit der Themen macht den Wettbewerb weder für die teilnehmenden Studierenden, noch für die Jury einfacher, dafür aber interessanter.“

Drei Anerkennungen für weitere studentische Entwürfe

Mit drei Anerkennungen würdigte die Jury weitere Arbeiten: „Renewal Hellwinkel“ von Theresa Marie Bublitz beschäftigt sich mit der Nachverdichtung am Hellwinkel. Mit „Pieces for Livin City“ haben Hans-Martin Peters und Henry Schraad (Leibniz Universität Hannover) eine Strategie zum Umgang mit den dezentralen Quartiersplätzen vorgeschlagen.

Die Arbeit „Ressource Wohnraum“ von Daniel Leseberg (TU Braunschweig) schlägt die teilweise Umwandlung des Parkhauses im Handwerkerviertel zu (Studenten-)Wohnungen vor.

Urban Vision Award: Es geht um innovative Ideen

„Uns geht es mit dem Wettbewerb keinesfalls darum, Konzepte für künftige Bauvorhaben zu finden, sondern um grundsätzliche Fragen nach ungehobenem Potential und Impulsen für künftiges Denken“, so Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide.

Sechs Arbeiten sind vom 22. November bis zum 14. Dezember in einer Ausstellung in der Bürgerhalle des Wolfsburger Rathauses zu sehen.

Von der Redaktion

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