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Unvorstellbare Brutalität

Wolfsburg im Gericht Unvorstellbare Brutalität

Der nächste Mordprozess vor dem Landgericht: Ab 1. September muss sich ein 65-Jähriger vor der Schwurgerichtskammer verantworten. Der Mann soll seine Ex-Freundin (64) in Mörse mehrfach vergewaltigt und am 6. März ermordet haben.

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Tatort: Vor ihrem Haus lauerte der 65-Jährige seiner Ex-Freundin auf.

Quelle: Fotos: Archiv

Laut Anklage der Staatsanwaltschaft ging der 65-jährige Braunschweiger bei der Bluttat mit unvorstellbarer Brutalität vor. Nachdem er seiner Ex-Freundin vor deren Haus in Mörse aufgelauert habe, habe er die Frau zunächst in den Würgegriff genommen und dann mit einem Messer zugestochen - unter anderem wurde das rechte Auge des Opfers durchstochen. Mit großer Wucht habe er weitere zahlreiche Stiche ausgeführt. Nachdem die Frau zusammengebrochen war, stellte der Täter zwei Mülltonnen auf ihren Körper, um die Sicht zu verdecken. Die Frau erlag einen Tag später ihren schweren Verletzungen, der Täter wurde ebenfalls am Folgetag in einem Einkaufszentrum in Braunschweig festgenommen und sitzt seither in U-Haft.

Schon vor dem Mord erlebte das Opfer laut Anklage eine lange Leidenszeit. Bereits im Januar und im Februar habe der Mann die Frau brutal vergewaltigt, nachdem er ihr ebenfalls vor ihrem Haus aufgelauert habe. Im ersten Fall hatte der Täter eine täuschend echte Waffe dabei und gedroht, sein Opfer und deren Familie zu erschießen.

Nachdem der Angeklagte realisiert habe, dass die Frau die Beziehung nicht fortführen würde, habe er sich entschlossen, die 64-Jährige zu töten - in den Augen der Staatsanwaltschaft Mord.

Für den Prozess sind sieben Verhandlungstage anberaumt.

fra

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