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Stadt Wolfsburg Unverzichtbar: Der Sanitätsdienst zieht ins Rathaus ein
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Unverzichtbar: Der Sanitätsdienst zieht ins Rathaus ein
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10:00 28.06.2018
Schnelle Hilfe: Anders als beim Wolfsburg-Marathon im vergangenen Jahr in einem Zelt beziehen die Malteser zum Stadtgeburtstag Quartier im Rathaus A. Quelle: Britta Schulze
Stadtmitte

Die einen feiern, die anderen helfen: Während des Stadtgeburtstages von Freitag bis Sonntag in der Wolfsburger Innenstadt sind Helfer der Malteser und des DRK im Einsatz und kümmern sich um medizinische Notfälle. 35 Ehrenamtliche sind dann für den Sanitätsdienst beim Geburtstagsfest zuständig, zu dem rund 250.000 Besucher erwartet werden.

Ab Freitagnachmittag werden in der früheren Kassenhalle im Rathaus A zehn Behandlungsplätze für medizinische Notfälle eingerichtet. Außerdem stehen vier Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug für schnelle Hilfe auf der Festmeile bereit.

Zu den Rettern gehören zwei Notärzte

Die beiden Hilfsorganisationen sind ein eingespieltes Team und haben schon beim Tag der Niedersachsen und mehreren Auflagen vom Wolfsburg-Marathon eng zusammengearbeitet. Dass die Retter, zu denen auch zwei Notärzte gehören, in ihrem Metier Profis sind, zeigt schon die logistische Organisation. „Mit dem Aufbau beginnen wir am Freitag um 14 Uhr“, kündigt Ralf Warner, Leiter Einsatzdienste in der Malteser-Gliederung Wolfsburg-Helmstedt, an. Bereits um 16 Uhr öffnet die Festmeile mit einem vielfältigen Programm.

DRK und Malteser sind medizinisch auf alles vorbereitet: Das Spektrum reiche vom Pflaster bei Blasen bis hin zu einer lebensbedrohlichen Erkrankung, betont Ralf Warner. Abseits vom Rathaus werden mehrere Teams mit einem Notfallrucksack permanent zu Fuß in der Innenstadt unterwegs sein.

Enge Abstimmung mit Berufsfeuerwehr

Mit zwei Einsatzleitwagen entsteht für die Helfer am Rathaus auch eine Zentrale auf Rädern. Ganz entscheidend bleibt aber die enge Abstimmung mit der Rettungsleitstelle der Berufsfeuerwehr, beispielsweise bei Transporten ins Klinikum. „Es ziehen alle an einem Strang. Für eine Organisation allein wäre der Sanitätsdienst schwierig“, sagt DRK-Kreisverbandsarzt Dr. Sven Markworth.

Von Jörn Graue

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