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Unterstützung für Ostfalia: Stadt will Professorenstelle mitbezahlen

Wolfsburg Unterstützung für Ostfalia: Stadt will Professorenstelle mitbezahlen

Die Ostfalia in Wolfsburg wächst und wächst - vor 25 Jahren gab es an der Fachhochschule nur zwölf Studenten, inzwischen sind es mehr als 3000. Allerdings: Weil der Studiengang Augenoptik mangels Nachfrage aus der Wirtschaft jetzt wegfällt, müssen neue Ideen her. Und da macht die Stadt mit: Wolfsburg möchte eine Professorenstelle zu einem Drittel bezahlen.

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Studentenzahlen: Durch Kooperation mit Schulen und neue Studiengänge will die Ostfalia die Zukunft sichern.

Quelle: Foto (Archiv): Hensel

Hochschul-Koordinator Uwe Peplow von der Stadt merkte an: „Nur durch neue Studiengänge lassen sich neue Studierende gewinnen.“ Ansonsten rechne die Ostfalia ab 2014 mit einem Rückgang der Zahlen. Stadträtin Iris Bothe betonte: „Voraussetzung für die neue Professorenstelle ist, dass der gemeinsame Studiengang Bildung und Gesundheit genehmigt wird.“ Wolfsburg ist nach dem Stammhaus in Wolfenbüttel der zweitgrößte von vier Ostfalia-Standorten und beschert der Stadt auch neue Einwohner mit Erstwohnsitz: Durch eine Zuzugsprämie von 250 Euro konnte man hunderte anwerben.

Die Kooperation mit Gymnasien und Berufschulen soll weitere Vorteile bringen. Der Ausschuss sprach sich einstimmig für das Projekt „Offene Hochschule“ und für einen Zuschuss von 250.000 Euro an die Neuland aus, die für die Ostfalia das ehemalige Arbeitsamt-Gebäude angekauft und abgerissen hatte, damit hier Labor und Büros entstehen können.

Eine Diskussion gab es über die Öffnung des Schulbezirks, die es Grundschülern aus Neuhaus erlauben soll, das Ganztagsangebot in der Käferschule (Reislingen) zu nutzen. Die CDU stimmte dagegen, weil man fürchtet, es sei der erste Schritt zur Schließung in Neuhaus. Die Ausschuss-Mehrheit betrachtete es aber als Chance.

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