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Unterrichtsversorgung in der VW-Stadt schlecht

Wolfsburg Unterrichtsversorgung in der VW-Stadt schlecht

Wolfsburg hat die zweitschlechteste Unterrichtsversorgung in ganz Niedersachsen, Angelika Jahns (CDU) schlägt Alarm: „Das muss das Land schnellstens verbessern.“ An einigen Schulen sei die Situation „kritisch“.

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Engagierter Förder-Unterricht an der Schillerschule: Aber die Unterrichtsversorgung ist katastrophal.

Quelle: Photowerk (he)

Zum Beispiel an der Schiller-Förderschule, Unterrichtsversorgung: katastrophale 83,6 Prozent. Mit dramatischen Folgen: „Wir können nur 15 Prozent der geforderten pädagogischen Nachmittagsbetreuung liefern“, sagt Schulleiterin Annedore Niens-Mährholz. „Nur so können wir den Vormittag regulär gestalten.“ Die Durststrecke dauere schon Jahre, die Schuld gibt sie aber nicht dem Land: „Es gibt einfach keine ausgebildeten Förderlehrer.“ Eventuell komme am 1. August neues Personal.

Die CDU hatte beim Land die Zahlen nachgefragt, Ergebnis: Wolfsburg hat nach Holzminden den zweitschlechtesten Versorgungswert. Der liegt zwar bei 98,8 Prozent - aber Privatschulen wie die Neue Schule kommen auf bis zu 150 Prozent Versorgung, das schönt die Gesamtsituation.

Dramatisch, so Jahns, sei die Situation laut den Zahlen vom September auch an der gerade gründeten Oberschule - nur 92,6 Prozent Versorgung. Das aber war zum Glück eine Momentaufnahme, sagt Schulleiter Udo Fiedler: „Aktuell stehen wir bei 97 Prozent.“ Das Land habe auf das Missverhältnis sofort reagiert und Abhilfe geschaffen, „so gut es eben ging“. Seine Devise: „Nicht nur jammern. Lieber schauen, was man hat und was man daraus macht.“

Auch das Land verwies auf WAZ-Anfrage darauf, bei den Zahlen vom September handle es sich um eine Momentaufnahme, „die sich täglich ändern kann“. Warum die Zahlen gerade in Wolfsburg so schlecht sind, darauf gab‘s vorerst keine Antwort. Und die Stadt scheint das Thema herzlich wenig zu interessieren. Das sei Sache das Landes, teilte Sprecher Andreas Carl mit - man werde sich dazu nicht äußern.

fra

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