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Stadt Wolfsburg Unheimliche Brandserie: Hier schlug der Feuerteufel zu
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Unheimliche Brandserie: Hier schlug der Feuerteufel zu
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00:16 23.12.2016
Serie: Der Feuerteufel schlug oft in Westhagen zu, aber auch in Fallersleben. Die Karte zeigt, in welchen Stadt- oder Ortsteilen es wie viele Brände gab. Quelle: Gero Gerewitz
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Wolfsburg

In mindestens einem Dutzend Nächten seit Ende August schlugen der oder die Brandstifter zu. An die 50 Container und Autos gingen seither in Flammen auf, bis zu neun einzelne Brände legten die Täter bei ihren kriminellen nächtlichen Zügen. Und ganz Wolfsburg fragt sich: Wann wird den brandgefährlichen Brandstiftern endlich das Handwerk gelegt?

Die Polizei scheint bisher machtlos. Eine spezielle Ermittlungsgruppe wurde installiert; wenn‘s brennt, rücken sämtliche verfügbaren Streifenwagen aus. Aber lässt sich nicht noch mehr unternehmen? Könnte sich nicht eine Hundertschaft der Bereitschaftspolizei einige Nächte lang auf die Lauer legen - insbesondere in Fallersleben und Westhagen, wo bisher die eindeutigen Schwerpunkte der Zündeleien liegen? „Wir werden dazu aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben machen“, sagt Polizeisprecher Thomas Figge.

Auch der Werkschutz von VW - in der Nacht zu Sontag waren erstmals der VW-Parkplatz Nord und das Bürozentrum Nord Schauplätze der Brände - ist alarmiert. „Die Werk- sicherheit agiert mit hoher Aufmerksamkeit und arbeitet sehr eng mit der Polizei in Wolfsburg zusammen“, so ein Sprecher; zu Details der Sicherheitsstandards wolle man sich nicht äußern.

Angefangen hatte die Serie mit Bränden von Containern, dann griff das Feuer in Fallersleben auch auf Häuser und in Westhagen auf Autos über, die teils komplett ausbrannten. Im Oktober stellte die Polizei einen 57-Jährigen, der in Fallersleben vermutlich ein Auto angesteckt hatte - die Serie war ihm nicht nachzuweisen. Mittlerweile stecken die Täter offenbar gezielt Fahrzeuge an, wie in der Nacht zu Sonntag. Und die bange Frage bleibt: Wo brennt es als nächstes - und kommen dann auch Menschen zu Schaden?

von Ulrich Franke

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