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Unfall-Alarm: Wildschweine auf der Nordhoff-Straße

Wolfsburg Unfall-Alarm: Wildschweine auf der Nordhoff-Straße

Wolfsburg. Achtung: Rund um die A39 müssen Autofahrer weiterhin verstärkt auf Wildschweine achten. Am Freitagabend graste direkt auf dem Mittelstreifen zwischen Wolfsburg und Fallersleben eine Bache mit ihren Frischlingen. „Zweimal hat es fast gekracht“, beobachtete Hendrik Wenderoth, alias DJ HXL.

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Brenzlige Situation: Eine Wildschwein-Bache mit Frischlingen graste am Freitagabend direkt auf dem Mittelstreifen der Heinrich-Nordhoff-Straße in Höhe der Autobahnauffahrt.

Quelle: Hendrik Wenderoth

Am Samstag waren die Tiere laut Augenzeugen dann direkt auf der A39 in Höhe Abfahrt Fallersleben unterwegs. Die Polizei sah nach dem Rechten, kann aber nur schwer tätig werden. „Die Wildschweine erziehen ihre Kinder nicht besonders gut, sie wollen einfach keine Fußgängerbrücken oder Ampeln benutzen“, kommentierte ein Beamter ironisch.

Jäger versuchten, die Tiere durch Warnschüsse zu vertreiben. Die wurden in den Boden abgefeuert, um Querschläger zu vermeiden - denn eigentlich darf in Wohngebieten nicht geschossen werden. „Aber die Tiere sind offensichtlich schussfest“, sagte Ralf Schräder, Vorsitzender der Wolfsburger Jägerschaft.

Schräder vermutet, dass sich die Wildschweine in diesem Bereich so wohlfühlen, weil Kunden von Schnellrestaurants häufig Verpackungen mit Essensresten aus dem Autofenster werfen. Hinzu kommt dichtes Gebüsch, in dem sich die Rotten verstecken können.

Abholzen kann man die Büsche zurzeit nicht, aus Naturschutzgründen: Überall brüten Vögel (WAZ berichtete). Und durch stinkende Flüssigkeit, die zur Abschreckung versprüht wurde, lassen sich die Wildschweine offenbar auch nicht stören.

Zu einem Unfall kam es laut Polizei diesmal nicht. Die Stadt Wolfsburg hatte wegen der bekannten Gefahr bereits ein Tempo-50-Schild aufgestellt, in der Frankfurter Straße gilt Tempo 40. Ob das reicht, um Unfälle weiterhin zu verhindern, wird sich zeigen. Und: „Auch Radfahrer sind gefährdet“, warnt Schräder.

von Andrea Müller-Kudelka

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