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Unfälle, Brände, Gewalt: Schattenseiten 2014

Polizei und Feuerwehr: Der Rückblick Unfälle, Brände, Gewalt: Schattenseiten 2014

Verbrechen, Unfälle, Brände, Unglücke - 2014 passierten in Wolfsburg schlimme Dinge. Hier ein Überblick:

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Fallersleben: Tödlicher Streit im Asylbewerberheim.

Quelle: Photowerk (he/Archiv)

Mehrere Bluttaten erschüttern 2014 die Wolfsburger. In Mörse ersticht im März ein Mann (64) auf brutalste Weise seine Ex-Lebensgefährtin. Er wird in einem Braunschweiger Einkaufszentrum gefasst und zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Zwei weitere Beziehungsdramen ereignen sich an einem Tag im April: In Detmerode erwürgt ein Mann (48) seine Frau (51) an ihrem Geburtstag, er stellt sich später in Calberlah der Polizei und wird zu acht Jahren Haft verurteilt. In einer Wohnung am Berliner Ring werden ein Mann (35) und seine Lebensgefährtin (39) mit mehreren Messerstichen aufgefunden, beide werden gerettet, der Mann später zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. Im Asylbewerberheim Fallersleben wird ein 31 Jahre alter Nigerianer bei einem Streit erschossen - offenbar wollte er nur schlichten. Der Tatverdächtige wird gefasst.

Bluttat auch am Kaufhof: Ein Mann (31) wird nachts von hinten niedergestochen und schwer verletzt - es handelt sich offenbar um einen Familienstreit. In Vorsfelde verletzt ein Mann mit einer Pistole und einer Machete zwei weitere Männer nach einem Familienstreit erheblich am Kopf. Ebenfalls in Vorsfelde schießt ein 33 Jahre alter Mann auf einen Türsteher und verletzt ihn lebensgefährlich.

In Ehmen kommt es zu einem Banküberfall auf die Sparkasse. Der Täter droht mit einer angeblichen Bombe und entkommt mit mehreren tausend Euro, wird aber später gefasst.

Auch tödliche Unfälle hatte Wolfsburg zu verzeichnen. Zwischen Heiligendorf und Neindorf stirbt der Fahrer eines Dacia, der gegen einen Baum geprallt war. Tödlicher Unfall auch auf der Tangente zwischen Ilkerbruch und Kanalbrücke: Fünf Autos sind beteiligt, ein 76-Jähriger erliegt seinen Verletzungen.

Eine Rentnerin (82) verursacht einen Massenunfall auf dem Berliner Ring mit sieben Autos und neun verletzten Personen. Am Dunantplatz kracht ein Golf ins Fenster einer Apotheke. Beim Unfall mit einem Reisebus werden bei Velpke elf Personen verletzt. In der Innenstadt verfolgt ein Streifenwagen einen Einbrecher und rammt dabei eine Parfümerie an der Imperial-Kreuzung.

Ladendiebe sorgten im Jahr 2014 für so manche Schlagzeile. In der Innenstadt stellt eine Diebin einen neuen Rekord auf - sie wurde innerhalb von fünf Minuten gleich zweimal erwischt, in einer Drogerie und einem Textilgeschäft. In Hattorf wird eine andere Ladendiebin gestellt, in ihrem Rucksack befinden sich gleich 93 gestohlene Überraschungseier.

Die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun. So treibt ein Feuerteufel in Almke sein Unwesen, zündet unter anderem ein Ferienhaus und ein Auto an. In Neindorf wird bei einem Großbrand ein Wohnhaus . Auch in Mörse brennt ein Wohnhaus lichterloh und wird zerstört. Dafür steht die Serie der Containerbrände in Vorsfelde endgültig vor der Aufklärung: Die Polizei fasst drei verdächtige Männer. Vor den Toren Wolfsburgs verliert ein Lastwagen in Wendhausen ätzende Säure, 300 Einsatzkräfte sind vor Ort.

Die Diebe und Einbrecher waren 2014 sehr aktiv, es gab zahllose Einbrüche in Wohn- und Geschäftshäuser. Einem Imker werden zudem von einem Rapsfeld rund 60.000 Bienen gestohlen, andere Diebe entwenden Kupferrohre an zwei Kirchen. Bei einem Einbruch in das Fallersleber Feuerwehrhaus erbeuten die Täter Atemschutzmasken und Helmlampen.

Auf den Parkplätzen von VW schlugen nicht nur Autodiebe zu: Eine Serie von gelösten Radmuttern sorgt für Aufregung. Im Schachtweg alarmieren Passanten die Polizei, weil ein nackter Mann unterwegs ist. Kaum treffen die Einsatzkräfte ein, beißt der unter Drogen stehende Nackte eine Polizistin in die Hand. Und: Beim Spiel VfL gegen 96 zündet ein Hannoveraner Fan einen Riesenböller, ein Zuschauer liegt nach der Explosion im Koma.

Die Polizei nimmt in Wolfsburg einen Salafisten fest, der in Syrien oder im Irak für den IS gekämpft haben soll. Dabei stellt sich heraus, dass rund ein Dutzend junger Männer aus dem Raum Wolfsburg als IS-Kämpfer im Nahen Osten im Einsatz waren oder sind.

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