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Umweltschützer kritisieren Stadt

Wolfsburg Umweltschützer kritisieren Stadt

Verbindlichere Konzepte, mehr Kooperation und bessere Kommunikation - das fordern jetzt die im Agenda-21-Forum vertretenen Umwelt- und Naturschutzverbände von Stadt und Politik. Die Natur- und Umweltschützer sehen Wolfsburgs „guten Ruf als Stadt im Grünen in Gefahr“.

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Übten scharfe Kritik an der Stadt: Mitglieder des Agenda-21-Forums haben den Eindruck, Umwelt- und Naturschutz spiele keine so große Rolle mehr in Wolfsburg.

Quelle: Photowerk (bb)

Schwachstellen und unbefriedigend erledigte Maßnahmen zählten beim jüngsten Forumsgespräch Michael Kühn (Naturschutzbund Deutschland), Gerhard Chrost (Bund für Umwelt und Natur), Peter Sterz (Verein für Heimatpflege) sowie Norbert Behrens und Willi Schedler (Kreisimkerverein) auf. Der Nabu-Vorsitzende Kühn forderte von der Stadt, den Bereich Naturschutz personell besser auszustatten und Maßnahmen wie die Renaturierung der Aller voranzutreiben. Bissig merkte Kühn an, dass sich die Arbeiten an der Aller wohl „noch einmal um weitere 13 Jahre hinziehen werden“. Die Parteien im Rat wird sollten sich klarer positionieren. Gerhard Chrost hat den Eindruck, Natur- und Umweltschutz „spielen keine so große Rolle mehr“. Von der Stadt werde ein Signal erwartet, „was machbar ist und was nicht“. Es gebe aber auch positive Beispiele wie den Aufbau einer Streuobstwiese in Westhagen oder die Renaturierung der Mühlenriede bei Ehmen.

Peter Sterz vom Verein für Heimatpflege bedauerte den Verlust alter Kulturflächen angesichts der aktuellen großen Bauvorhaben. Der hohe Nutzungsdruck auf Natur und Umwelt, der Flächenverbrauch beim Wohnungsneubau und auch geplanten Radwegen, die hinkenden Ausgleichsmaßnahmen sollen weiter thematisiert werden.

Die Imker hingegen loben die Diskussion um die Anlage von Blühflächen mit an die Umgebung angepassten Pflanzen. Kritisch gesehen werden Freizeitaktivitäten wie Mountain-Biken in den Wäldern.

oo

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