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Umbau der Poststraße: Bäume, breite Wege und mehr Parkplätze

Wolfsburg Umbau der Poststraße: Bäume, breite Wege und mehr Parkplätze

Mit der Grundsteinlegung an der Carl-Hahn-Schule im Schachtweg (WAZ berichtete) fiel der Startschuss für einen weiteren Abschnitt im Rahmen der Sanierung des Handwerkerviertels. Auch die Straße soll schöner werden: Mit Bäumen, breiten Fußwegen und klar strukturierten Parkplätzen.

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Platz fürs Musterhaus: Diese Gebäude in der Poststraße 42/44 wird die Stadt nächstes Jahr abreißen lassen.

Quelle: Britta Schulze

Baubeginn für die Sanierung des Kanalsystems und der Straße ist voraussichtlich 2017; etwa sieben Monate Bauzeit sind vorgesehen. Zurzeit versuchen die Stadtplaner noch, die Kosten zu drücken - von 1,5 Millionen auf höchstens 1,2 Millionen Euro.

Die Verkehrsführung bleibt erhalten, Radfahrer werden weiterhin regulär neben Autos auf der Straße fahren. Laut Rahmenplan werden die Straßen des Quartiers als Tempo-30-Zonen ausgestaltet.

Parkflächen werden vor der Berufsbildenden Schule sowie auf der gegenüberliegenden Straßenseite künftig jeweils diagonal zu Straße und Fußweg angeordnet, dadurch bleibt in den Zwischenräumen Platz für 15 neue Bäume. Weitere Bäume werden am geplanten Durchgang über den Schulhof zur Seilerstraße stehen, direkt am Schulgebäude ist außerdem ein Staudenbeet geplant. „Viel gemütlicher“, werde es dann, freut sich Ortsbürgermeister Detlef Conradt.

Parallel laufen mit dem Sanierungsbeirat weitere Workshops: Bald ist der südliche Teil des Schachtwegs mit dem Platz gegenüber des Ostfalia-Neubaus an der Kreuzung Kleiststraße dran. Einen Impuls für Investoren will die Stadt mit dem Abriss der Häuser in der Poststraße 42/44 geben, die die WBG gekauft hat: Dort soll ein drei- bis viergeschossiges Haus mit Wohnungen in den Obergeschossen und Gewerbe im unteren Teil entstehen - um beispielhaft zu zeigen, wie die langfristige Neuordnung der Poststraße aussehen könnte. Das Investorenauswahlverfahren soll Anfang 2017 abgeschlossen sein, der Abriss wird 110.000 Euro kosten.

Für einen fünfgeschossigen Neubau im Schachtweg/Stichweg zur Schlosserstraße gegenüber der Schule werden durch den neuen Bebauungsplan jetzt die Planungsvoraussetzungen geschaffen. Ein konkretes Konzept oder einen Investor gebe es da aber noch nicht, so Stadtsprecher Ralf Schmidt - die Suche sei auch noch gar nicht angelaufen.

Der Ortsrat Stadtmitte beschäftigt sich heute in seiner Sitzung um 18 Uhr im Sitzungszimmer 1 (Rathaus A) mit der Sanierung.

amü

Imagewandel hat begonnen

ein Kommentar von Andrea Müller-Kudelka

Bei aller Kritik einiger Beteiligter an langwierigen Verfahren oder unerfüllten Wünschen: Im Handwerkerviertel herrscht spürbar Aufbruchstimmung.

Ziel des Förderprogramms für die Sanierung des gesamten Wohn- und Geschäftsquartiers war es auch, das Gebiet vom Schmuddel-Image der vergangenen Jahre zu befreien.

Das scheint tatsächlich schon allein durch die Planung in den vergangenen drei Jahren gelungen zu sein. Nächstes Jahr wird in größerem Umfang sichtbar, was bisher vor allem hübsche Zeichnungen zeigen.

Ich bin gespannt.

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