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Ultras gegen Ultras: Darmstädter gingen auf Wolfsburger los

Wolfsburg Ultras gegen Ultras: Darmstädter gingen auf Wolfsburger los

Wolfsburg. Das hätte ins Auge gehen können. Einige Darmstädter waren vor der Fußball-Bundesliga-Partie ihres Clubs gegen den VfL am Samstag auf Ärger aus - wohl als Revanche nach einem Vorfall in Darmstadt. Es kam zum Aufeinandertreffen zweier Ultra-Gruppen in der Innenstadt, zum Glück ohne schlimmere Folgen.

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Goethestraße: Die Polizei sprach mit einem Mann, der offenbar mit einer rund 20-köpfigen Gruppe aneinander geraten war.

Quelle: Kevin Nobs

Das Vorgeplänkel hatte beim Hinspiel im Oktober in Darmstadt stattgefunden. Dort hatten Wolfsburger Ultras einige heimische Fans ins Visier genommen. Am Samstag habe es dazu „ein kleines Rückspiel“ gegeben, sagt Oliver Meyer, Einsatzleiter der Polizei. Und: „Wir waren auf so etwas vorbereitet.“

Es passierte gegen Mittag vor dem Tannenhof in der Kleiststraße. Wolfsburger Ultras hatten die Gaststätte gerade verlassen, als sie auf rund 30 Darmstädter trafen. Laut Polizei kam es zu einem Handgemenge. Hinterher stiegen die Gäste-Anhänger schnell in ihre Autos und suchten das Weite. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war der Spuk schon vorbei. Verletzt meldete sich niemand. Meyer: „Es gab keine Täter - aber auch keine Opfer.“

Kurz zuvor, gegen 12 Uhr, hatte es einen Zwischenfall in einem der Höfe an der Goethestraße gegeben, ebenfalls mit einer Gruppe. Augenscheinlich hatten es etwa 20 Personen auf einen Einzelnen abgesehen, der aber glimpflich davon kam. Der leicht lädiert wirkende Mann fragte die Polizisten: „Wie komme ich denn von hier zum Stadion?“

Insgesamt sei das Fanverhalten rund um die Partie aber „sehr fair gewesen.“ Auch wenn ein Mann nach dem 1:1 beinahe Prügel bezogen hätte. Ein St.-Pauli-Fan verhöhnte an der VW-Arena einige Wolfsburger. Zehn Mann wollten sich den leichtsinnigen Störenfried vorknöpfen, die Polizei verhinderte dies.

kn

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