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Uhlandweg als Trainingsparcours: THW übte in entkernten Häusern

Wolfsburg Uhlandweg als Trainingsparcours: THW übte in entkernten Häusern

Als Wohnhäuser haben sie längst ausgedient. Im November rollen die Bagger an, um die Blöcke im Uhlandweg für den Bildungs-Campus abzureißen (WAZ berichtete). Dem THW dienten die mittlerweile entkernten Gebäude am Samstag aber als willkommener Übungsparcours - inklusive der seltenen Gelegenheit, Mauerdurchbrüche zu trainieren.

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Uhlandweg: Das THW übte in den entkernten Blöcken (kl. Bild) auch Mauerdurchbrüche.

Quelle: Boris Baschin

Wenn Verletzte in ihrer Wohnung eingeschlossen sind, bleibt den Rettern häufig nur der Weg durch die Wand. Normalerweise muss das THW solche Einsätze auf dem Trainingsgelände an Betonplatten simulieren. „Hier haben wir dagegen ein richtiges Szenario, echte Wände, die Enge in den Räumen, die Staubentwicklung. Das kann man nicht vergleichen“, erklärte Zugführer Sebastian Trauten, der mit zwei Bergungstrupps, der Fachgruppe Räumen und dem Zugtrupp anrückte.

Nach der Erkundung des Gebäudes und der Ermittlung möglicher Gefahren kam in den Räumen nicht nur der Vorschlaghammer zum Einsatz. Auch mit schwerem Gerät ging’s durch die Wand. Der mit einem Meißel bestückte Hydraulik-Arm eines Radladers musste zentimetergenau von der Straße aus durch ein Fenster ins Wohnungsinnere gesteuert werden. „Da der Fahrer nichts sieht, kommt es dabei auf eine gute Einweisung über Funk an“, so Trauten

Für das THW war es nicht der erste Einsatz in einer Wolfsburger Wohnblockruine. Auch in der teils abgerissenen Neuland-Burg in Detmerode konnten die Helfer einst den Ernstfall simulieren. Trauten: „Das sind für uns ungemein hilfreiche Übungen.“

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