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Übung: Feuerwehrleute stürmten den 14. Stock

Teichbreite Übung: Feuerwehrleute stürmten den 14. Stock

Mit fünf Fahrzeugen und 23 Löschkräften rückte die Freiwillige Feuerwehr Braunschweig am Samstag in der Drömlingstraße 14 an – zur Übung im leer stehenden Hochhaus der VW Immobilien. Viele Schaulustige sahen zu.

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Einsatz unter Atemschutz: 40 Kilo wog die Ausrüstung der Männer, eine Nebelmaschine sorgte für Qualm.

Werner Stock war extra aus Parsau gekommen – er lebte von 1972 bis 1995 in der Teichbreite. Hobbyfotograf Luke Bärthel aus Ehmen freute sich auf tolle Motive, die fünfjährige Tracy Ziesmer wollte ihren Onkel aus Braunschweig beim Löschen zusehen und Feuerwehrleute aus Fallersleben beobachteten alles mit viel Sachverstand.
Der Löschzug nahm allerdings die falsche Ausfahrt und verspätete sich um einige Minuten. „Gut, dass es nicht wirklich brennt“, kommentierte Anwohner Hans-Peter Kaarz. Danach lief alles glatt.
Hochleistungen erbrachten Atemschutzgeräteträger, die mit 40 Kilogramm Gepäck bis ins 14. Obergeschoss stürmten. Thorsten Ryl, stellvertretender Zugführer, hatte dort das Szenario vorbereitet: Ein Kind (eine Babypuppe) wurde in der Brand-Wohnung vermisst. 19 Minuten nach dem Eintreffen war die Aufgabe gelöst. „Ich habe gefühlte 20 Kilo verloren“, stöhnte Feuerwehrmann Sven Jacobs.
Ryl war begeistert vom Tempo; Lob gab‘s auch von Löschzugführer Maik Ziemann und Vize-Ortsbrandmeister Sascha Schulz, die „keine größeren Schwachpunkte“ sahen. Es gab nur eine unbeabsichtigte Dusche durch die Wassersäule aus der Steigleitung – angesichts der Temperaturen aber auch eine willkommene Abkühlung.

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