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Übernahme-Streit: Klage gegen Piëch und Porsche

Wolfsburg Übernahme-Streit: Klage gegen Piëch und Porsche

Im Streit um die Übernahmeschlacht von Porsche und VW vor sechs Jahren hat eine Hedgefonds-Gruppe ihre Klage auf Ferdinand Piëch und Wolfgang Porsche ausgeweitet. Der US-Investor Elliott Associates fordert nun auch von den beiden Porsche-Aufsichtsratsmitgliedern persönlich Schadensersatz in Höhe von 1,8 Milliarden Euro.

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Neue Klage: Hedge-Fonds fordern Schadensersatz von Ferdinand Piëch (l.) und Wolfgang Porsche.

Quelle: ERIC PIERMONT

Ein Sprecher des Stuttgarter Autobauers bestätigte einen „Spiegel“-Bericht und betonte, dass Elliott die Dachgesellschaft Porsche SE (PSE) schon 2012 auf diese Summe verklagt habe. „Aus unserer Sicht dient die neue Klage allein prozesstaktischen Gründen und zielt darauf ab, Druck aufzubauen“, sagte er. „Weder die betroffenen Aufsichtsratsmitglieder noch die Porsche SE lassen sich davon beeindrucken.“

Die Kläger begründen ihre Klage den Angaben nach damit, dass die beiden Cousins an sämtlichen Entscheidungen der PSE beim Aufbau der VW-Beteiligung in den Jahren 2005 bis 2008 beteiligt gewesen seien. Sie werfen Piëch und Porsche vor, sie hätten bei der Übernahme Methoden verwendet, „wie man sie sonst nur aus dem Bereich der Geheimdienste und der Organisierten Kriminalität kennt“. Entwicklung und Ausführung des Plans seien über ein „geheimes Logistikzentrum in Österreich erfolgt“. Man habe „nicht registrierte Mobiltelefone“ verwendet und eine „sonst nur Regierungen zugängliche Verschlüsselungstechnologie“.

An anderen Gerichten sind noch weitere Verfahren anhängig. Bislang haben Privatanleger und Hedgefonds Porsche und VW auf Schadensersatz in Höhe von insgesamt 5,7 Milliarden Euro verklagt.

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