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Übergewichtige Schulstarter: Negativ-Trend gestoppt

Ergebnisse der Schuleingangs-Untersuchung Übergewichtige Schulstarter: Negativ-Trend gestoppt

Der Negativ-Trend scheint gestoppt zu sein: Die Entwicklung zu immer mehr übergewichtigen Schulanfängern oder solchen, die Probleme mit der Sprache, der Motorik und der Wahrnehmung haben, scheint gebrochen zu sein. Diese Einschätzung trifft das Wolfsburger Gesundheitsamt nach den Ergebnissen der Schuleingangs-Untersuchungen.

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Der Negativ-Trend ist gestoppt: Die Zahl der übergewichtigen Erstklässler geht in Wolfsburg zurück.

Quelle: Archiv

Wolfsburg. Der Negativ-Trend scheint gestoppt zu sein: Die Entwicklung zu immer mehr übergewichtigen Schulanfängern oder solchen, die Probleme mit der Sprache, der Motorik und der Wahrnehmung haben, scheint gebrochen zu sein.

Das Wolfsburger Gesundheitsamt berichtet auf WAZ-Nachfrage, dass die Zahl der übergewichtigen Schulanfänger im Jahrgang 2016 beispielsweise auf um die acht Prozent zurückgegangen sei. Im Vergleich dazu: 2008 hatten noch knapp zwölf Prozent der Kinder Übergewicht.

2010 berichtete das Gesundheitsamt von Sprachstörungen bei etwa 20 Prozent der Kinder und von rund 14 Prozent mit Wahrnehmungsstörungen. Das Gesundheitsamt erklärt, dass nun zumindest die Zunahme der Sprach-Entwicklungsstörung zum Stillstand gekommen sei und führt das auch auf die Gesundheitsförderung in den Kitas zurück. Auch der Anteil der Kinder mit Koordinationsstörungen ist in den letzten Jahren etwas zurückgegangen. „Diese Entwicklung ist natürlich sehr erfreulich. Im Interesse der Kinder sollten die Bemühungen zur Gesundheitsförderung aber unbedingt weiter beibehalten und ausgebaut werden“, erklärt Stadt-Sprecher Florian Reupke.

Nach den Sommerferien beginnen bereits die Einschulungs-Untersuchungen für das Jahr 2018. Dabei sollen Erkrankungen entdeckt werden, die eine Behandlung oder Förderung noch rechtzeitig vor dem Schulbeginn möglich machen. „Die Untersuchung ist für die Kinder häufig mit großer Aufregung verbunden. Mit ein wenig Geduld gelingt es den Ärztinnen des Gesundheitsamtes aber fast immer, den Kindern ihre Angst zu nehmen“, erklärt Reupke.

Von Monika Kröger

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