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Überfall: Opfer glaubwürdig

Wettbüro-Prozess Überfall: Opfer glaubwürdig

Im Wettbüro-Prozess vor dem Landgericht Braunschweig hat ein Sachverständiger dem Opfer (54) gestern volle Glaubwürdigkeit attestiert. Der Wolfsburger war am 15. Januar in der Bahnhofspassage vor dem Wettbüro überfallen und mit einem Messer bedroht worden – Täter soll ein Iraker (20) gewesen sein, der zurzeit vor der Jugendkammer steht.

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Wettbüro: Hier wurde das Opfer überfallen.

Der Überfallene leidet unter einer Psychose und wurde deshalb von einem Gutachter untersucht. Das Opfer habe das Verbrechen so geschildert, wie er es erlebt habe – alle Realitätskennzeichen seien vorhanden.
Neben dem Sachverständigen hörte das Gericht gestern auch drei Polizisten. Einer hatte den Angeklagten kurz nach dem Verbrechen in Tatortnähe kontrolliert. Dabei habe der 20-Jährige seine Taschen geleert und neben Geld auch ein Messer herausgeholt. Daraufhin wollte der Beamte dem Iraker Handschellen anlegen. Doch dazu kam es nicht mehr – der Angeklagte flüchtete.
Seine Identität stand da allerdings längst fest – der 20-Jährige hatte dem Beamten vor seiner Flucht auch sein Duldungsdokument überlassen, auf dem nicht nur sein Name stand, sondern auf ein Foto von ihm abgebildet war. Der Iraker wurde schließlich am 4. Februar an der deutsch-holländischen Grenze verhaftet (WAZ berichtete).
Der Prozess wird am 6. August fortgesetzt.

bm

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