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Überfall: Fluchtwagen unter falschem Namen gekauft

Wolfsburg Überfall: Fluchtwagen unter falschem Namen gekauft

Nach dem Überfall auf einen Geldtransporter in Nordsteimke kurz vor Silvester ist die Polizei zwar einen Schritt weiter - die Herkunft der beiden von den Tätern genutzten Fahrzeuge ist geklärt. Allerdings bringt das die Ermittler dummerweise nicht wirklich voran.

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Diesen Golf ließen die Täter stehen - er war wohl unter falschem Namen gekauft worden.

Quelle: Boris Baschin

Drei maskierte und unter anderem mit einer Panzerfaust bewaffnete Männer hatten am Montag, 28. Dezember vor dem Hintereingang von Real in Nordsteimke einen Geldtransporter überfallen (WAZ berichtete); Beute machten sie nicht.

Bei ihrer überstürzten Flucht ließen die Verbrecher einen älteren grünen Golf Variant am Tatort zurück, am Tag danach fand die Polizei in einem Wald nahe Groß Twülpstedt auch das eigentliche Fluchtfahrzeug, einen dunkelblauen Ford Focus. „Den Golf hatten die Täter zuvor in Celle gekauft, den Ford in Hannover“, berichtete Polizeisprecher Sven-Marco Claus; nach WAZ-Informationen jeweils von Händlern. Dabei allerdings legten die Männer ganz offenbar gefälschte Papiere vor, Claus: „Die Überprüfung der angegebenen Personalien war nicht zielführend.“ Auch die Fahrzeuge hatten die Täter mit falschen Kennzeichen, so genannten Dubletten, ausgestattetet - tatsächlich existierende Kennzeichen wurden nachgemacht.

Noch sind sich die Ermittler auch nicht sicher, ob die Wolfsburger Täter auch andernorts schon zugeschlagen hatten - in Diepholz und in Dortmund waren ebenfalls Geldtransporter mit einer Panzerfaust überfallen worden. Sven-Marco Claus: „Es gibt Parallelen, aber bisher keine sicheren Erkenntnisse.“

fra

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