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Stadt Wolfsburg Über 1500 Stimmen waren ungültig
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Über 1500 Stimmen waren ungültig
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00:16 27.09.2013
Quelle: Archiv
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Insgesamt waren in Wolfsburg bei den Erststimmen 889 und damit knapp 1,4 Prozent ungültig (63.786 gültige) und bei den Zweitstimmen 700 und damit knapp 1,1 ungültig (63.975 gültige). Bundesweit waren 1,6 Prozent (Erst) und 1,3 Prozent (Zweitstimmen) ungültig, Wolfsburg lag da zumindest besser als der Schnitt. „Und das ist aus unserer Sicht erfreulich“, sagt Elke Wichmann. Wer statt eines Kandidaten alle ankreuzt, wer einen leeren Stimmzettel abgibt oder auf ihm kurzerhand seine Essens-Bestellung notiert („Einmal Bockwurst mit Kartoffelsalat“) weiß im Normalfall, was er da tut: Er macht sich vielleicht ein Späßchen, hat dafür aber ungültig gewählt.

Denn zwei Grundsätze entscheiden über gültig oder ungültig. „Jeder geschriebene oder gemalte Zusatz macht den Stimmzettel ungültig“, sagt Stadt-Sprecherin Elke Wichmann. Und, ehernes Gesetz: Der Wählerwille muss zweifelsfrei erkennbar sein. Wer ein Kreuz nach dem anderen macht und wieder überkritzelt, tut dies nicht.

Allerdings: Auch übertriebenes Pflichtbewusstsein ist wenig hilfreich. „Ich hatte mal einen Stimmzettel, der war unterschrieben“, erinnert sich ein früherer Wahlvorstand - offenbar ein ganz gewissenhafter Bürger. Seine Stimme zählte aber nicht.

fra

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