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Stadt Wolfsburg USA-Trip: 50 Jahre alter Käfer soll nach Hause
Wolfsburg Stadt Wolfsburg USA-Trip: 50 Jahre alter Käfer soll nach Hause
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00:16 01.05.2016
Ein Käfer-Fan und seine neueste Liebe: Dirk Waldt holt diesen fast 50 Jahre alten Käfer aus den USA zurück.
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Beruflich verschlug es den gebürtigen Wolfsburger nach Göttingen, sein Herzblut für den Ur-VW aber hat sich der Physiotherapeut bewahrt. Sein erster Wagen mit 18 war, klar, ein Käfer; viele weitere folgten.

Zu dem 1500-Kubik-Käfer mit 50 PS in Kalifornien kam der 48-Jährige durch einen irren Zufall. Sein Onkel hatte eine VW-Werkstatt in Kalifornien, kaufte sich nach dem Ruhestand ein Haus im Nirgendwo der Sierra Nevada - auf dem Grundstück stand der Uralt-Käfer. Über die Fahrgestell-Nummer recherchierte Waldt bei VW die Historie des Fahrzeugs, das im Oktober 1967 in Wolfsburg vom Band gelaufen war. „Wenige Wochen vor meinen Geburtstag“, sagt der Käfer-Fan. „Das war dann kein Zufall mehr, den Wagen musste ich haben.“

Sein Plan: Im Mai geht es in die USA („Meine bessere Hälfte Astrid hat fast die gesamte Organisation übernommen und kommt natürlich auch mit“), dann 4500 Kilometer von Kalifornien nach Florida zur Verschiffung ab Jacksonville. Im Juli will er den Wagen in Bremen abholen, auf dem Weg nach Göttingen Station vor dem VW-Tor Kästorf machen - „da, wo der Wagen das Werk einst verlassen hatte.“ Danach soll das Schmuckstück in einer Schrauberwerkstatt wieder aufpoliert werden.

Dass er sich auf ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang einlässt, weiß Dirk Waldt. Riesen-Loch im Unterboden, kein Dachhimmel mehr, kaum noch Sitze, aus dem VW-Blau wurde im Laufe der Jahrzehnte Patina - „aber der Blinker funktioniert“, nimmt es der 48-Jährige mit Humor und Zuversicht. Die scheint begründet - es ist ja ein Käfer, und der läuft und läuft und läuft bekanntlich.

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