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US-Sturm: Wolfsburger vor Ort, VW spendet 500.000 Dollar

Wolfsburg US-Sturm: Wolfsburger vor Ort, VW spendet 500.000 Dollar

Nach dem Jahrhundertsturm Sandy laufen an der US-Ostküste die Aufräumarbeiten an. Trotzdem sind noch Millionen Amerikaner ohne Strom - darunter auch Wolfsburger oder deren Freunde und Bekannte. Die VW of America Stiftung spendet unterdessen 500.000 Dollar an das Rote Kreuz.

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USA: Verwüstung und Stromausfälle nach dem Jahrhundert-Sturm Sandy.

Durch die Spende sollen unter anderem Unterkünfte und Lebensmittel für US-Bürger finanziert werde, die durch das Unwetter hart getroffen wurden. „Wir stellen die Summe dem Roten Kreuz zur Verfügung, die es dort einsetzen soll, wo es am nötigsten gebraucht wird“, sagt Jonathan Browning, Präsident und CEO der VW-Gruppe Amerika.

So sieht die Lage für betroffene Wolfsburger und deren Familien und Freunde vor Ort aus: Das US-Headquarter von Volkswagen liegt in Herndon, 20 Minuten von Washington D.C. entfernt - dort arbeiten 400 Mitarbeiter, davon 30 Deutsche. „Am Montag wurde der Betrieb aufgrund des Sturmes um 1 Uhr geschlossen, gestern konnten die Mitarbeiter entscheiden, ob sie ins Büro kommen oder von zu Hause arbeiten“, sagt VW-USA-Sprecher Dr. Carsten Krebs. Er selbst und viele Kollegen aus Wolfsburg hatten mindestens einen Tag lang keinen Strom. „Wir haben mit dem Gasgrill Kaffeewasser erhitzt“, so Thomas Meuser, Leiter Flotten, Verkauf und Re-Marketing.

US-Künstler Frank Stella, dessen Werke gerade im Kunstmuseum zu sehen sind, wohnt mit seiner Frau Harriet in New York City, wo „Sandy“ am heftigsten gewütet hat. Museums-Direktor Dr. Markus Brüderlin erkundigte sich per Mail nach seinem Wohlbefinden. Gestern kam eine Antwort aus dem Studio Stella: Dem Künstler und seiner Frau gehe es gut, obwohl sie zurzeit noch ohne Strom auskommen müssen.

Der jüngste Sohn von Ex-VW-Chef Carl H. Hahn, lebt mit seiner Familie in Potomac nach Washington. „Im Gegensatz zu vergangenen Jahren hatte er nur zwei Stunden Stromausfall, seine Familie hatte also größtes Glück“, so Hahn.

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