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Tunesien: Wolfsburger am Terror-Strand

Wolfsburg Tunesien: Wolfsburger am Terror-Strand

Am Tag, an dem der blutige Anschlag auf ein Strandhotel in Tunesien die Welt erschütterte, kam der Wolfsburger Thomas Steding in dem Touristenort an. Er sah den abgesperrten Tatort in Sousse, die trauernden Menschen, die schwerbewaffneten Polizisten. „Das war alles sehr beängstigend“, so der 43-Jährige.

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Am Terrorstrand von Sousse: Der Wolfsburger Thomas Steding war kurz nach dem blutigen Anschlag dort. Er machte Fotos und sagt: „Ich bekam Gänsehaut.“

Thomas Steding hatte Urlaub in Tunesien gebucht. Vier Tage lang am Strand entspannen - das war das Ziel. Doch es kam anders: Als der Wolfsburger in Monastir landete und im Hotel ankam, lag der Anschlag am Strand von Sousse mit 38 Toten nur wenige Stunden zurück. Zwar bemerkte Steding die Polizeipräsenz, aber in seinem Hotel sei alles ruhig gewesen. „Ich habe mich gleich schlafen gelegt und nicht mal den Fernseher angemacht“, erzählt der Wolfsburger.

Erst am nächsten Morgen erfuhr er von dem schrecklichen Ereignis, das sich ganz in der Nähe seines Hotels abgespielt hatte. „Da bekommt man Gänsehaut, keine Frage.“ Polizisten ritten am Strand Streife - schwer bewaffnet mit Maschinenpistolen und mit schusssicheren Westen. Am Himmel kreisten Flugzeuge. Der Tatort am Strand war abgesperrt, Menschen hatten Blumen und Kerzen aufgestellt. „Mich hat ein aufgeschlagenes Buch bewegt, in dem handschriftlich geschrieben stand ‚Why They Die?‘ - ‚Warum mussten sie sterben?‘“, erzählt Steding.

Viele Touristen verließen den Ort, „der Strand war wie leergefegt, auch in den Hotels in der Umgebung war sichtbar wenig los“, so der Wolfsburger. Er blieb allerdings. Vor allem, weil die Einheimischen „viel Mitgefühl, Anteilnahme und Herz zeigten, und sich trotz des schlimmen Ereignisses unheimlich bemühten “, betont Steding.

jes

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