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Trotz Notfahrplan: Bahnstreik zerrt an Nerven

Wolfsburg Trotz Notfahrplan: Bahnstreik zerrt an Nerven

Der Streik der Gewerkschaft der Lokführer (GDL) im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn wird härter: Gestern war der erste Tag der langen Streikwoche, bis Sonntag gilt ein Notfahrplan.

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Bahnhof: Die Halle ist deutlich leerer als sonst, viele Fahrgäste sind auf andere Verkehrsmittel umgestiegen.

Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Ein Drittel der Züge im Fernverkehr fährt, im Regionalverkehr müssen viele auf Bus oder Auto umsteigen. „Die meisten Pendler sind inzwischen empört“, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Günter Lach, der täglich von Wolfsburg nach Berlin fährt. Er startet sonst um 6.05 Uhr, gestern musste er bis 9.05 Uhr auf den ersten Zug warten. „Der war pünktlich, aber sehr voll“, berichtet er. Fahrgäste, die zur VW-Aktionärsversammlung nach Hannover wollten, warteten am Nachbar-Bahnsteig ebenfalls lange.

Noch schlechter sieht‘s im Regionalverkehr aus. Olli Lorenz, auf dem Weg nach Gifhorn, sah das entspannt: „Dann nehme ich eben den Bus.“ Andere waren weniger verständnisvoll, wie der VW-Arbeiter Lars Grösche: „Das Ausmaß ist nicht in Ordnung.“ Auch Manuela Blaue und Tochter Anna-Lena finden eine Woche Streik „zu extrem“.

Marcus Fleischer meint: „Für den Streik habe ich Verständnis, aber der Schienenersatzverkehr ist eine Frechheit!“

Bahn-Sprecherin Sabine Brunkhorst sagte: „Natürlich ist der Fahrplan stark ausgedünnt. Aber wir tun unser Bestes.“ Sie verweist auf aktuelle Fahrplan-Hinweise unter www.bahn.de/liveauskunft. Kleiner Vorteil des Streiks: ICEs sind bei weniger Schienenverkehr pünktlicher und einige, die sonst durchfahren, halten derzeit ausnahmsweise auch in Wolfsburg...

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