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Stadt Wolfsburg Trotz Bluttat: „Du bist und bleibst unser Sohn“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Trotz Bluttat: „Du bist und bleibst unser Sohn“
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23:00 08.07.2016
Mord im Klinikum: Beim zweiten Prozesstag sagten Mutter und Bruder des 40-jährigen Angeklagten aus. Quelle: Julian Stratenschulte
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Es zeichnet sich ab, dass der mutmaßliche Täter wegen einer psychischen Störung möglicherweise schuldunfähig ist. Laut Aussageprotokollen hielt der 40-Jährige seine Mutter für den Teufel und war überzeugt, dass diese die Gestalt des Rentners angenommen hätte. Jetzt sagten die Mutter (71) und der Bruder (47) als Zeugen vor dem Landgericht aus, der Vater (74) schwieg.

Drei Tage vor der schrecklichen Tat hatte der 40-Jährige seine Mutter unvermittelt angegriffen. „Er schrie, sprang mich an und traf mich mit dem Fuß“, berichtete die Frau, die daraufhin die Treppe hinuntergestürzt war und sich erhebliche Verletzungen zugezogen hatte. Bis zu jenem verhängnisvollen Tag sei das Zusammenleben - die Eltern und ihre beiden Söhne wohnten bisher in einem Haus in getrennten Wohnungen - ganz normal verlaufen. Aber: „Dass mein Sohn öfter schrie, begann 2013“, sagte die 71-Jährige. Er habe auch schon einmal einen Krampfanfall gehabt.

„Weihnachten und Silvester haben wir noch fröhlich gefeiert“, sagte ihr zweiter Sohn. Er habe im Vorfeld keine Auffälligkeiten an dem 40-Jährigen bemerkt. Und auch davon, dass sein Bruder Drogen nahm, habe er bis kurz vor der Tat nichts gewusst. Emotional wurde es am Ende des zweiten Prozesstages, als die Mutter an den Angeklagten herantrat: „Du bist und bleibst unser Sohn und wirst wieder gesund“, sagte sie. „Danke“, erwiderte er leise. Ansonsten schwieg er während der gesamten Verhandlung.

joe

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