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Treffen der Oberbürgermeister: Flüchtlinge waren Thema

Niedersächsischer Städtetag in Wolfsburg Treffen der Oberbürgermeister: Flüchtlinge waren Thema

Dreimal im Jahr treffen sich die Oberbürgermeister des Niedersächsischen Städtetags, am Freitag fand die Konferenz im Wolfsburger Rathaus statt. Ein Thema stand dabei besonders im Mittelpunkt: die Flüchtlinge und damit verbundenen Auswirkungen auf die Kommunen.

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Diesmal im Wolfsburger Rathaus: Neun Oberbürgermeister aus Niedersachsen trafen sich zur Konferenz. Im Mittelpunkt stand das Thema Flüchtlinge.

Quelle: Britta Schulze

Wolfsburg. Zwar suchen mittlerweile weniger Menschen Zuflucht in Deutschland als noch zu Jahresbeginn. „Trotzdem ist das Thema nicht erledigt“, sagt Frank Klingebiel, Oberbürgermeister von Salzgitter und Präsident des Niedersächsischen Städtetages. Vor allen die Unterbringung stellt die Kommunen vor Probleme. Und: Nach der Aufnahme sei die Integration wichtig, damit keine Parallelgesellschaft entstehe. Sprachunterricht, Plätze in Kindergärten und Schulen gehören dazu – und solche Maßnahmen kosten Geld.

Bislang verteilt der Bund die finanziellen Mittel für Flüchtlinge pauschal an Städte. Das klappte noch bei den Zuweisungen, doch mittlerweile wurden viele Flüchtlinge anerkannt und dürfen damit ihren Wohnort frei wählen. Ihre Kriterien bei der Wohnortwahl: Job, Arbeit, Angehörige sind vor Ort. Deshalb fordern die Oberbürgermeister: „Das Geld muss dort landen, wo die Flüchtlinge sind“, sagt Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Wolfsburg hat bei der Unterbringung der Flüchtlinge ein besonderes Problem: Denn es gibt ohnehin schon wenig freie Wohnungen. Schon allein deshalb könnten die schnell geschaffenen Unterkünfte für die Flüchtlinge nicht abgebaut werden. Und es gibt noch einen Grund: „Wir wissen nicht, wie sich die politische Großwetterlage entwickelt“, erklärt Frank Klingebiel.

syt

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