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Tragischer Unfalltod: Verfahren eingestellt

Wolfsburg im Gericht Tragischer Unfalltod: Verfahren eingestellt

Ein tragischer Verkehrsunfall forderte im Oktober letzten Jahres in Hehlingen das Leben eines 15-jährigen Moped-Fahrers. Nun musste sich der am Unfall beteiligte Autofahrer (40) vor Gericht verantworten - das Verfahren wurde gegen 4000 Euro Geldauflage eingestellt.

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Tragischer Unfall bei Hehlingen: Ein junger Zweiradfahrer kam ums Leben, am Dienstag stand der Unfallfahrer vor Gericht.

Quelle: Photowerk (mv/Archiv)

Der Autofahrer aus Sachsen-Anhalt hatte am Abend des 16. Oktober den Mopedfahrer frontal erfasst, als dieser aus einer Seitenstraße auf die L 290 einbog - „ohne nach rechts und links zu blicken oder abzubremsen“, wie ein Beifahrer (38) des Autofahrer aussagte. Auch der Fahrer selbst gab an, er habe den Jugendlichen erst gesehen, als dieser mit dem Moped direkt vor ihm auf der Straße auftauchte.

Allerdings: Erlaubt sind an dieser Stelle 70 Stundenkilometer. Ein Sachverständiger hatte errechnet, dass der Toledo des Unglückfahrer mit rund 85 Stundenkilometern unterwegs gewesen sein musste. Wäre der Unfall vermeidbar gewesen? Laut Sachverständigem ja: „Bei 70 km/h hätte das Auto die Kollisionsstelle erst in einem Moment erreicht, als das Moped bereits wieder weg war.“ Aber auch der Gutachter stellte fest: Die Hauptschuld am tragischen Unfall trug aus seiner Sicht der junge Zweiradfahrer.

Der Richter machte klar: Eine Verurteilung des vom Geschehen sichtlich beeindruckten Autofahrers sei seiner Meinung nach nicht erforderlich. Das Verfahren wurde eingestellt - der Angeklagte muss 4000 Euro an den Hospizverein zahlen.

fra

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