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Totschlags-Prozess: Zehn Jahre Haft oder Freispruch?

Plädoyers gehalten Totschlags-Prozess: Zehn Jahre Haft oder Freispruch?

Im Prozess um den Totschlag von Westhagen haben Staatsanwaltschaft und Nebenklage am Dienstag wie in ihren ersten Plädoyers zehn Jahre Haft gegen den Angeklagten (26) gefordert. Die Verteidigung plädierte auf Freispruch - oder hilfsweise eine deutlich geringere Haftstrafe.

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Lange Haft oder Freispruch für den Angeklagten (l.)? Gestern wurden die Plädoyers gehalten, heute soll das Urteil fallen.

Quelle: Ulrich Franke

Wolfsburg. Der 26-Jährige ist angeklagt, am 4. Juni in der Rostocker Straße in Westhagen seine Lebensgefährtin (24) nach einem Streit durch einen Messerstich ins Herz getötet zu haben. Die Tatwaffe wurde bis heute nicht gefunden.

Schreckliche Bluttat in Westhagen: Eine 24-Jährige wurde in ihrer Wohnung getötet.

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Bereits Anfang März hatten Staatsanwältin und Nebenklagevertreter Frank Waschke als Anwalt der Eltern des Opfers die zehn Jahre wegen Totschlags gefordert. Kurz danach aber brach der Angeklagte überraschend sein Schweigen, der Prozess ging in die Verlängerung.

Während die Anklage weiter vom Totschlag überzeugt ist und erneut zehn Jahre forderte, plädierte Verteidiger Werner Siebers auf Freispruch - der Täter könne auch ein Ex-Freund des Opfers sein. Im Falle eines Schuldspruchs beantragte er aufgrund verminderte Schuldfähigkeit seines Mandaten (Drogen und Alkohol) eine deutlich geringere Freiheitsstrafe.

Das Urteil soll am Mittwoch gesprochen werden.

fra

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