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Stadt Wolfsburg Totschlags-Prozess: Angeklagter gesteht Tötung
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Totschlags-Prozess: Angeklagter gesteht Tötung
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23:55 28.04.2015
Totschlag-Prozess: Ein 20-jähriger Wolfsburger (Mitte) muss sich verantworten, das Medieninteresse war groß. Quelle: Fotos: Franke (2)
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Laut Anklage soll der 20-Jährige am 30. Oktober 2014 in der Helmstedter Weinbergstraße seine gleichaltrige Freundin erstochen haben, Motiv: Die Frau habe ihm kurz zuvor mitgeteilt, dass sie nicht mit ihm nach Köln, sondern zurück zu ihrem Ex-Freund und Vater ihrer beiden Kinder gehen werde. Laut Staatsanwaltschaft schlug der Mann die Frau daraufhin mit einer leeren Wodkaflasche nieder, stach auf ihren Oberkörper ein und fügte ihr Schnittverletzungen am Hals zu - die Frau verblutete. Anschließend soll sich der Angeklagte mit dem Messer selbst schwer verletzt haben.

Der Wolfsburger setzte nach der Tat zwei Notrufe bei der Polizei ab, die im Gerichtssaal abgespielt wurden. Seine Version: Zwei maskierte Unbekannte seien „reingekommen und haben meine Freundin abgestochen“. Diese Version allerdings „stimmt nicht“, wie er gestern über seine Verteidigerin erklären ließ; der 20-Jährige selbst sagte in dem Prozess vorerst kein Wort.

Als Zeuge vernommen wurde unter anderem ein Polizeibeamter, der als Erster am Einsatzort war. Man habe zunächst die Wohnung abgesucht, weil sich ja noch mögliche Täter dort hätten aufhalten können, berichtete der 41-Jährige. Derweil kümmerte sich ein Notarzt (36) um die beiden blutenden Menschen am Boden. Nach einer ersten Untersuchung habe er entschieden, zunächst den schwer bis lebensgefährlich verletzten Mann zu behandeln. Die Frau habe bereits keinen spürbaren Puls, Herzschlag oder Atem mehr gehabt, sagte der Arzt: „Ihr war nicht mehr zu helfen.“

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