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Totgeglaubter droht Ärger mit Finanzamt

Wolfsburg Totgeglaubter droht Ärger mit Finanzamt

Wolfsburg. Die totgeglaubte Petra P., die nach 31 Jahren wieder auftauchte, hat Ärger mit den Behörden. Weil sich die Wolfsburgerin jahrelang unter falschem Namen in verschiedenen Städten aufhielt und sich vermutlich mit Schwarzarbeit über Wasser hielt, laufen Ermittlungen zu möglichen Steuernachzahlungen.

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Totgeglaubte Wolfsburgerin: Vor 30 Jahren berichtete „Aktenzeichen XY“.

Der unglaubliche Kriminalfall sorgte vor fünf Wochen für Schlagzeilen: Im Juli 1984 verschwand die Studentin Petra P., als sie mit dem Bus von Braunschweig nach Wolfsburg unterwegs war. Bei ihren Eltern, die in Mörse lebten, kam die junge Frau niemals an. Zuletzt wurde sie an der Haltestelle Am Rasthof (Westhagen) gesehen. Sie verschwand spurlos, die Polizei ging von einem Verbrechen aus.

Doch Petra P. lebte. Sie tauchte unter, schlug sich mich Gelegenheitsjobs durch. Am Ende wohnte sie unter falschen Namen in Düsseldorf. Erst als bei ihr eingebrochen wurde, wurde ihre wahre Identität bekannt.

Motive für ihr Untertauchen gibt die heute 55-Jährige nach wie vor nicht an. Laut Polizei stecke nichts Kriminelles dahinter. Auch möchte sie keinen Kontakt zu ihrem Bruder, der im Landkreis Gifhorn lebt.

Unterstützung erhält Petra P. von der Braunschweiger Polizei. Ein Beamter, der schon 1984 den Fall bearbeitet hatte, hilft der 55-Jährigen, ihr Leben neu zu ordnen und sich mit den Behörden auseinandersetzen. Ihr drohen Steuerrückzahlungen wegen Schwarzarbeit. „Die Kollegen sind betroffen von dem selbst gewählten Schicksal der Frau“, sagt Polizeisprecher Wolfgang Klages.

jes

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