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Stadt Wolfsburg Totgeglaubte nach 31 Jahren lebend aufgetaucht
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Totgeglaubte nach 31 Jahren lebend aufgetaucht
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21:04 24.09.2015
Aktenzeichen XY: Selbst im TV wurde nach dem vermeintlichen Mord gefahndet. Quelle: dpa
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Die damals 24-jährige Studentin war am 26. Juli 1984 verschwunden - nach einer Busfahrt aus Braunschweig vermutlich nahe der Haltestelle Rasthof (Westhagen). Nicht weit entfernt von dieser Bushaltestelle, so erinnerten sich die Ermittler, war ein Jahr zuvor, am 18. Juli 1983, ein 14-jähriges Mädchen aus Heiligendorf tot aufgefunden worden - vergewaltigt und erdrosselt. Die Polizei befürchtete das Schlimmste; ein Kripobeamter sagte in der xy-Sendung, man müsse davon ausgehen, dass die 24-Jährige „Opfer eines Verbrechens geworden ist“.

Doch die Fahndung verlief ergebnislos, die Spur der Frau verlor sich. Bis die mittlerweile 55-Jährige jetzt im Zuge polizeilicher Ermittlungen nach einem Einbruch in Düsseldorf wieder auftauchte. Sie gab zunächst einen falschen Namen an. Das aber flog schnell auf, schließlich gab sich die Wolfsburgerin zu erkennen.

Warum sie allerdings 31 Jahre lang abgetaucht war und in verschiedenen deutschen Städten unter falschem Namen gelebt hatte, verriet die Frau den Ermittlern nicht. Nur so viel: Sie wolle auch weiterhin keinen Kontakt zu ihrer Familie haben.

Der Mörder des Mädchens aus Heiligendorf wurde übrigens 1986 gefasst. Der 21-jährige Tischlerlehrling erhielt acht Jahre Jugendstrafe. Dieser Tischlerlehrling hatte zwischenzeitlich in seinem Vernehmungen auch den vermeintlichen Mord an der vermissten 24-Jährigen gestanden, dies später aber widerrufen. Die Studentin war 1989 offiziell für tot erklärt worden.

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Der Text wurde aktualisiert.

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