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Stadt Wolfsburg Toter im Wasser: Obduktion soll Todesursache klären
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Toter im Wasser: Obduktion soll Todesursache klären
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00:00 20.12.2017
Der Hasselbach hinter dem Amtsgericht: Am Montagnachmittag wurde im Wasser eine Leiche entdeckt, die Todesursache ist offen. Quelle: Roland Hermstein
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Wolfsburg

Wie starb der Mann, der am Montagnachmittag tot im Hasselbach hinter dem Amtsgericht gefunden wurde? Gewissheit über die Todesursache des 54-Jährigen soll eine Obduktion am Donnerstag bringen.

Vorerst geht die Polizei nicht von einem gewaltsamen Tod des Mannes aus: „Bislang liegen keine Anzeichen für ein Fremdverschulden vor“, sagt Polizeisprecher Thomas Figge.Naturgemäß wollen sich die Ermittler vor dem Ergebnis der Obduktion nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. „Das Ermittlungsverfahren läuft“, sagt Figge.

Es war wohl kein Gewaltverbrechen

Klar scheint allerdings, dass die Polizei vorerst nicht von einem Gewaltverbrechen ausgeht. Keine Soko, keine großflächige Spurensicherung rund um den Fundort, auch Anwohner in dem Gebiet wurden vorerst nicht befragt – beim Verdacht auf ein Tötungsdelikt sähe all das ganz anders aus. Für die Polizei ist der 54-Jährige übrigens alles andere als ein Unbekannter; nach WAZ-Informationen ist er hinlänglich bekannt im Zusammenhang mit Alkoholmissbrauch, Drogendelikten und Medikamentenmissbrauch.

Hundehalter fand den Leichnahm

Ein Hundehalter hatte den Leichnam des Mannes am Montag kurz vor 16 Uhr im nur 20 Zentimeter tiefen Wasser des Hasselbachs in Höhe der Boccia-Bahn hinter dem Centro Italiano gefunden. „Mein Hund schlug an, dann sah ich den Körper im Wasser liegen“, berichtete der Zeuge der WAZ. Er sei auf eine Sitzbank gestiegen, die bereits seit Wochen dort im Wasser liegt, und habe den Mann oberflächlich untersucht – der sei allem Augenschein nach schon länger tot gewesen.

Als ein Ehepaar dazu kam, forderte der Zeuge dieses auf, einen Notruf abzusetzen. Kurz darauf trafen Polizei und Rettungswagen ein. Ein Notarzt konnte allerdings nur noch den Tod des 54-Jährigen feststellen.

Von Ulrich Franke

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