Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 3 ° Gewitter

Navigation:
Toter Hund: Besitzer soll 4000 Euro Strafe zahlen

Wolfsburg Toter Hund: Besitzer soll 4000 Euro Strafe zahlen

Die Hundeleiche aus dem Schillerteich hat ein juristisches Nachspiel für einen Wolfsburger. Der 27-jährige Besitzer des Vierbeiners soll wegen Tierquälerei 4000 Euro Strafe zahlen. Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Mann einen Strafbefehl (schriftliches Urteil) beantragt, den das Amtsgericht inzwischen auch erlassen hat.

Voriger Artikel
Fahndung bei Facebook: Polizei schnappt Autodiebe
Nächster Artikel
Wohltbergschule: Fällt bald Ganztags-Betreuung weg?

Schillerteich: Mitarbeiter der WEB hatten im April den toten braunen Mischlingshund entdeckt.

Quelle: Photowerk (he)

Der Fall um die tote Mischlingshündin, die im April eingeschnürt in einer Plastiktüte mit einer 1,5-Kilo-Hantel beschwert im Schillerteich gefunden wurde, hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt (WAZ berichtete). Mit Hilfe der Öffentlichkeit konnte die Polizei den 27-Jährigen als Besitzer des Tieres ermitteln.

Die Staatsanwaltschaft beschuldigt ihn, der Hündin schlimme Schmerzen zugefügt zu haben. „Er soll die Hündin, die seit Januar an einem Tumor im Bauch litt, nicht zum Tierarzt gebracht haben“, so Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe. Im April sei das Geschwür dann geplatzt und der Wolfsburger soll daraufhin beschlossen haben, den Vierbeiner zu töten. Er habe der Hündin eine Plastiktüte über den Kopf gestülpt und sie mit einem Gürtel erdrosselt.

Wegen Tierquälerei soll der 27-Jährige nun 4000 Euro (100 Tagessätze à 40 Euro) Strafe zahlen. Sollte der Wolfsburger den Strafbefehl annehmen, wäre er sogar vorbestraft. Nimmt er ihn nicht an, müsste er sich wegen Tierquälerei in einem öffentlichen Prozess vor dem Amtsgericht verantworten.

bm

Voriger Artikel
Nächster Artikel