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Tote Wolfsburgerin: „Sie war so eine nette Frau“

Wolfsburg-Detmerode Tote Wolfsburgerin: „Sie war so eine nette Frau“

Der mutmaßliche Mord in der John-F. Kennedy-Allee in Demerode sorgte für Entsetzen in der Nachbarschaft. Viele Menschen kannten die 51-Jährige, die mit ihrem Mann und zwei Kindern in der Miet-Wohnung gelebt hatte. Sie wollte heute eigentlich ihren Geburtstag feiern.

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Quelle: In Detmerode fanden Angehörige eine tote Frau in einer Wohnung.

„Heute morgen habe ich sie noch gesehen und ihr zugewunken“, erzählte Nachbarin Melanie Keilbach, „das war gegen 9 Uhr.“ Man kannte sich, weil beide Familien einen Hund haben. Gegen 16 Uhr hielt ein Rettungswagen vor dem Haus, auch die Polizei traf wenig später ein. Vermutlich hatten die Tochter im Grundschulalter und der jugendliche Bruder ihre Mutter leblos in der Wohnung gefunden. Nachbarn sahen, wie die beiden wenig später mit dem Hund der Familie das Haus verließen und in Obhut genommen wurden – sie wurden bei der Polizei seelisch betreut.

„Der Rettungswagen stand lange vor dem Haus und fuhr dann wieder weg“, erzählte eine 76-jährige Nachbarin – für die Frau war jede medizinische Hilfe zu spät gekommen. „Das ist furchtbar, sie war so eine nette Frau.“

Rotraud Schüll hatte früher zusammen mit der 51-Jährigen gearbeitet. Ihr hatte das Opfer vor einigen Tagen erzählt, dass sie sich von ihrem Partner trennen wolle. „Aber es hörte sich an, als wäre es einvernehmlich“, sagte Schüll. Auch zu einem Ex-Partner, dem Vater der Kinder, soll das Opfer ein gutes Verhältnis gehabt haben.

Die Experten der Polizei durchsuchten die Wohnung – die Ermittlungen dauerten bis zum späten Abend an.

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Wolfsburg
Gewalttaten: In Detmerode (gr. Bild) wurde eine Frau tot in ihrer Wohnung aufgefunden - Am Berliner Ring (kl. Bild) fanden Beamte ein schwerverletztes Paar in seiner Wohnung.

Gleich zwei mutmaßliche Gewalttaten erschütterten heute Wolfsburg. In der John-F.-Kennedy-Allee in Detmerode fanden Angehörige eine 51 Jahre alte Frau tot in ihrer Wohnung – die Polizei geht offenbar von einem Gewaltverbrechen aus. Im Berliner Ring wurde ein blutüberströmtes Paar mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Klinikum eingeliefert.

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