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Tolles Storchenjahr: Erstmals mehr als 30 Jungtiere

Positive Bilanz für 2017 Tolles Storchenjahr: Erstmals mehr als 30 Jungtiere

Weißstörche fühlen sich in Wolfsburg pudelwohl: 14 Paare brüteten 2017 in der VW-Stadt – drei mehr als ein Jahr zuvor. 33 Jungstörche wurden flügge: „Damit wurde zum ersten Mal seit der Erholung des Bestandes ab 1991 die Marke von 30 ausgeflogenen Jungen überschritten“, berichtete Storchenbetreuer Georg Fiedler.

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Zufrieden: Storchenbetreuer Georg Fielder (Mitte), Claudia Leyers (Naturschutzbehörde) und Georg Pudack (Umweltamt) stellten die Storchenbilanz vor.
 

Quelle: Seabstian Bisch

Wolfsburg.  gestern bei der Vorstellung der Weißstorch-Jahresbilanz im Rathaus.

Fiedler ist seit 2004 ehrenamtlicher Storchenbetreuer der Stadt Wolfsburg. „Ich hätte nicht gedacht, dass sich die Storchenpopulation so kontinuierlich so gut entwickeln würde“, sagte er. Jetzt gebe es  einen „Grundstock für eine weitere günstige Entwicklung“. Er glaube, so Fiedler, dass in den nächsten Jahren noch mehr geschlechtsreife Jungtiere, die in Wolfsburg geschlüpft seien, in die VW-Stadt und deren Umgebung zurückkehren werden.

Zu den Zahlen im Einzelnen: 14 Nester gab es in diesem Jahr im Stadtgebiet. So gab es in Kästorf erneut fünf Jungtiere, wie schon vor einem Jahr: „Sehr ungewöhnlich“, staunte Fiedler. Vier Junge gab im Nest Ilkerbruch-Ost an der Tangente. Jeweils drei Jungtiere gab es in Brackstedt, Vorsfelde, Wendschott, Warmenau und Hehlingen. Jeweils zwei Jungtiere zählte Fiedler in den Nestern Düpenwiesen/Weyhäuser Weg, Mülldeponie I, Velstove und Hattorf.

In Heiligendorf gab es ein Jungtier. Eine Sensation habe es dabei in Hattorf gegeben: Dort sei das erste Jungtier erst Anfang Juli geschlüpft – „da waren die Jungtiere in Warmenau schon flügge“, so Fiedler. Flügge seien sie Anfang September gewesen. In Hattorf habe es „die späteste erfolgreiche Brut in Norddeutschland seit 47 Jahren“ gegeben.

Jetzt seien alle Wolfsburger Störche auf dem Weg ins Winterquartier – in Spanien, Ungarn oder Rumänien. „Die ersten Vögel der sogenannten Westroute über Spanien dürften um den 15. Februar herum wieder in Wolfsburg ankommen“, so Fiedler.

Er dankte zudem ausdrücklich den Freiwilligen Feuerwehren aus Vorsfelde und Fallersleben, der WAS und dem Dachdecker Hertwich für deren Hilfe bei der Beringung der Tiere.

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