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Stadt Wolfsburg Gaffer behindern Lehrsche Feuerwehr
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Gaffer behindern Lehrsche Feuerwehr
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00:20 14.01.2019
Eine Frau ist bei einem Unfall auf der A 2 bei Braunschweig ums Leben gekommen. Sie war mit ihrem Golf unter einen Lkw gefahren. Quelle: Gemeindefeuerwehr Lehre
Braunschweig

Fast fünf Stunden lang waren 46 Feuerwehrleute aus Lehre, Flechtorf und Wendhausen gestern früh im Einsatz, nachdem ein Auto auf der A 2 bei Braunschweig in einen Lastwagen gefahren war. Die Fahrerin des VW Golf verstarb noch am Unfallort. Während der Bergungsarbeiten war die Autobahn in Richtung Berlin zeitweise voll gesperrt – später filmten Vorbeifahrende aus ihren Autos heraus die Bergungsarbeiten.

Wagen geriet unter LKW und wurde mitgeschleift

Aus bislang ungeklärtem Grund fuhr die 48-jährige Berlinerin von hinten in den Sattelzug, der zwischen der Anschlussstelle Braunschweig-Ost und dem Autobahnkreuz Wolfsburg-Königslutter in Richtung Berlin unterwegs war. Der Aufprall war so heftig, dass der Golf fast vollständig unter dem Sattelauflieger verschwand und noch etwa 300 Meter mitgeschleift wurde, bis der LKW zum Stehen kam. Die eintreffenden Rettungskräfte konnten nur noch den Tod der Autofahrerin feststellen. Um den Leichnam zu bergen, musste die Feuerwehr den LKW-Auflieger mit hydraulischen Winden anheben und den PKW nach hinten unter dem Auflieger herausziehen.

Zur Klärung des Unfallherganges bestellte die Polizei auch ein Gutachter zur Einsatzstelle. Auch die Unfallforschung der Volkswagen AG war vor Ort. Die Feuerwehr leuchtete die Einsatzstelle während dieser Maßnahmen aus.

Gaffer, Filmer, sture Autofahrer

Über den gesamten Zeitraum behinderten andere Autofahrer und Gaffer die Einsatzkräfte: „Die Rettungsgasse wurde von einigen Verkehrsteilnehmern wieder nur widerwillig gebildet, sodass sich die Anfahrt teilweise schwierig gestaltete“, berichtet ein Sprecher der Gemeindefeuerwehr Lehre. „Nachdem eine Fahrspur wieder freigegeben werden konnte, mussten einige Verkehrsteilnehmer natürlich auch gleich das Handy zücken und die Einsatzstelle im Vorbeifahren filmen.“ Einen filmenden Fahrer habe die Feuerwehr sogleich bei der Polizei melden können.

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