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Tödlicher Unfall: Tragischer Irrtum bei der Identifizierung des Opfers

Wolfsburg Tödlicher Unfall: Tragischer Irrtum bei der Identifizierung des Opfers

Schreckliche Tragödie um den Unfalltod eines jungen Wolfsburgers am Mittwochabend in Hehlingen. Zunächst war das Opfer fälschlicherweise für den 16-jährigen Besitzer des Kleinkraftrads gehalten worden. Erst bei der Identifizierung der Leiche tauchten Zweifel auf. Tatsächlich handelt es sich bei dem Toten um einen 15-jährigen Freund - er hatte sich heimlich Moped, Jacke und Papiere des 16-jährigen Kumpels geschnappt und war dann verunglückt.

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Tragischer Unfall: Ein 15-Jähriger kam ums Leben.

Quelle: Photowerk (mv)

Der Kleinkraftroller war am Mittwoch in Hehlingen vom Seat eines 42-Jährigen erfasst worden, der Zweiradfahrer starb im Klinikum (WAZ berichtete). Das Opfer hatte Papiere dabei, die es scheinbar als den 16-jährigen Besitzer des Zweirads auswiesen. Polizeisprecher Sven-Marco Claus: „Das Alter des Opfers passte, alle weiteren Umstände auch. Für die Beamten vor Ort gab es keinen Grund, an der Identität zu zweifeln.“ Aber: „In solchen Fällen erfolgt immer eine Leichenidentifizierung durch Angehörige“, so Polizeisprecher Claus. Und als die unter Schock stehende Mutter des vermeintlich verunglückten 16-Jährigen die Leiche anschauen musste, tauchten erste Zweifel auf.

Erst die Ermittlungen zeigten das Ausmaß der Tragödie: Ein 15-jähriger Freund hatte sich wohl ohne Wissen des Kumpels dessen Roller inklusive des Zubehörs ausgeliehen und war dann tödlich verunglückt. Der 16-Jährige tauchte am nächsten Morgen unversehrt wieder auf, er hatte die Nacht offenbar aushäusig verbracht.

fra

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