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Tödlicher Messerstich: Täter hatte 3,5 Promille!

Wolfsburg Tödlicher Messerstich: Täter hatte 3,5 Promille!

Prozessauftakt nach dem Messer-Mord von Seesen: Vor dem Braunschweiger Landgericht muss sich seit Montag ein Wolfsburger (48) wegen Totschlags verantworten.

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Prozess-Auftakt im Landgericht: Der Angeklagte erschien in Handschellen (kl. Foto). Tatort war ein Wohnhaus in Seesen.

Quelle: Photowerk (rpf)

Er hat betrunken einen Mann mit einem 20-Zentimeter-Küchenmesser erstochen.

Die grausamen Szenen ereigneten sich am 15. Juli in einer Wohnung in der Innenstadt von Seesen (WAZ berichtete). Der 48-Jährige, der Vorstrafen wegen Körperverletzungen, Diebstählen und Drogendelikten auf dem Kerbholz hat, war wenige Tage zuvor aus der Haft entlassen worden. In der Wohnung kam es dann zu einem schlimmen Streit - am Ende starb das Opfer, ein 37-jähriger Mann, an einem Messerstich in den Schulterbereich. Der 48-Jährige wurde schließlich in einer Nachbarwohnung festgenommen.

Der Angeklagte muss sich wegen Totschlags im Zustand verminderter Schuldfähigkeit verantworten - er hatte 3,5 Promille im Blut! Er räumte die Tat grundsätzlich ein, konnte jedoch keine Details nennen. So könne er sich nicht erinnern, das blutige Küchenmesser, das auf der Straße gefunden wurde, in der Hand gehalten zu haben. „Das war nicht bewusst. Ich würde es rückgängig machen, aber ich kann es leider nicht“, betonte der 48-Jährige.

Als Auslöser des Streits vermutet der Angeklagte Eifersucht. Er habe am Tattag seine Ex-Freundin (36) wiedergetroffen, die Verlobte des 37-jährigen Opfers. Gemeinsam habe man Wodka in Massen getrunken und der 48-Jährige unterhielt sich viel mit seiner Ex. Das sei jedoch dem Verlobten „aufgestoßen“, so der Angeklagte.

Ein Zeuge des blutigen Streits identifizierte klar den 48-Jährigen als Täter. Er habe mit dem Küchenmesser auf den 37-Jährigen eingestochen, allerdings habe das Opfer das Messer selbst geholt und den Täter provoziert.

rpf

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