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Tödliche Messerstiche: Angeklagter hatte 2,9 Promille

Detmeroder Blutat vor Gericht Tödliche Messerstiche: Angeklagter hatte 2,9 Promille

Mit einem Teilgeständnis begann am Mittwoch vor dem Landgericht der Prozess um den Messer-Mord von Detmerode an Heiligabend 2013. Teilgeständnis deswegen, weil der Angeklagte zumindest an die Bluttat an sich offenbar keine Erinnerungen hat - ein Blutalkoholtest hatte bei dem 34-Jährigen 2,97 Promille ergeben.

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Die Bluttat von Detmerode: Der Angeklagte mit seinem Rechtsanwalt Andreas Zott. Der Prozess vor dem Landgericht Braunschweig wird fortgesetzt.

Quelle: Foto: Franke

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, Heiligabend in der Wohnung seiner Mutter (55) deren Lebensgefährten (45) mit einem Küchenmesser erstochen zu haben.

Zuvor hatte es, wie die Mutter aussagte, bereits einen handfesten Streit unter den Männern gegeben - offenbar wegen einer Nichtigkeit. Das spätere Opfer habe den 34-Jährigen in der Küche so stark gewürgt, „dass schon seine Augen rauskamen und er keine Luft mehr bekam“. Dass sich ihr Sohn kurz darauf das Messer aus der Schublade holte, habe sie gesehen; die Tat an sich wollen alle Zeugen - auch ein Freund des Hauses (48) war in der Wohnung anwesend - nicht beobachtet haben. Die Mutter habe erst wieder gesehen, wie ihr Sohn neben dem Opfer kniete: „Er hat geweint, ihm den Kopf gestreichelt und gesagt: Es tut mir leid.“

Auch der Angeklagte konnte sich an den tödlichen Stich nicht erinnern, bezeichnete die Bluttat als „Kurzschluss“, „Blackout“, „schlimmen Unfall“ oder schlicht mit den Worten: „Das ist richtig dumm gelaufen.“ Der Vorsitzende der Schwurgerichtskammer konterte trocken: „Vor allem für das Opfer.“

Der Prozess wird vor dem Landgericht Braunschweig fortgesetzt.

fra

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