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Tod einer Ikone: Wolfsburg trauert um Nelson Mandela

Wolfsburg Tod einer Ikone: Wolfsburg trauert um Nelson Mandela

Der Tod von Nelson Mandela hat auch in Wolfsburg Trauer ausgelöst. VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh würdigte Mandela als „Persönlichkeit des Ausgleichs“, die „für immer ein großes Vorbild für Toleranz und Freiheit sein“ werde.

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Auch Wolfsburg trauert um Nelson Mandela: Fußball-Trainer Frank Eulberg (re.) traf den Friedensnobelpreisträger vor einigen Jahren persönlich in Südafrika.

Fußball-Coach Frank Eulberg (50) traf Mandela sogar persönlich, er war zu Gast im Hause des südafrikanischen Nationalhelden: „Das war einer der Höhepunkte meines Lebens!“

Der Wolfsburger war damals Co-Trainer des Fußball-Clubs „Kaizer Chiefs“ in Johannesburg. Nach dem Gewinn des südafrikanischen Pokals 2006 lud Mandela die Mannschaft zu sich ein. „Wir hatten Gelegenheit für einen kurzen Austausch. Man spürte, was für eine Persönlichkeit dieser Mann war“, erinnert sich Eulberg, der heute als Co-Trainer von Victoria Köln zwischen der VW-Stadt und der Rhein-Metropole pendelt. Ein Foto, auf dem der Fußball-Lehrer dem Freiheitskämpfer die Hand schüttelt, hängt bei Eulberg zu Hause. „Es hat einen Ehrenplatz an der Wand.“

VW-Betriebsratschef Osterloh erinnerte an die enge Zusammenarbeit von Betriebsrat und IG Metall mit den VW-Beschäftigten in Südafrika. „Schon zu Zeiten der Apartheid haben wir Gewerkschafter vor Ort unterstützt. Auch Volkswagen-Belegschaften sind mit den Menschen in Südafrika solidarisch verbunden“, sagte Osterloh. Im südafrikanischen VW-Werk Uitenhage kamen die Beschäftigten gestern zu einer zentralen Gedenkfeier zusammen, jeder Teilnehmer hielt eine Kerze in der Hand.

Der Wolfsburger Extrem-Sportler und Aids-Aktivist Joachim Franz (53) unterstützt seit zehn Jahren gemeinsam mit der „Nelson-Mandela-Foundation“ soziale Projekte für Kinder und Jugendliche. „Mit Mandela geht ein großer Mensch von dieser Welt“, sagt Franz, der nächstes Wochenende nach Südafrika reist.

htz

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