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Tod durch Giftpilz: Staatsanwalt ermittelt

Wolfsburg Tod durch Giftpilz: Staatsanwalt ermittelt

Nach dem Giftpilz-Tod zweier Wolfsburgerinnen nimmt die Staatsanwaltschaft den Fall jetzt genau unter die Lupe. „Wir prüfen einen möglichen Anfangsverdacht“, sagt Sprecherin Birgit Seel. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob bei der Versorgung der Frauen unter anderem im Klinikum Fehler gemacht worden sind.

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Giftiger Knollenblätterpilz: Nach dem Tod zweier Wolfsburgerinnen ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Zwar steht das Ergebnis der chemisch-toxikologischen Untersuchung noch aus, die definitive Klarheit über die Todesursache der beiden Frauen bringen soll. „Aber wir gehen vom hochwahrscheinlichen Fall einer Pilzvergiftung aus“, sagt Birgit Seel.

Der Fall wirft Fragen auf. Mutter und Tochter (86 und 57 Jahre alt) waren im Oktober nach dem vermutlichen Verzehr des Grünen Knollenblätterpilzes gestorben. Nach dem ersten Besuch in der Notaufnahme des Klinikums waren sie wieder nach Hause gefahren. Am Tag darauf kam jede Hilfe zu spät.

Hätte man die Frauen sofort stationär im Klinikum aufnehmen müssen? Liegt womöglich ein ärztlicher Kunstfehler vor? Haben andere beteiligte Stellen Fehler gemacht? „Wir prüfen in alle Richtungen“, sagt Birgit Seel - welcher Arzt war zuständig, welcher Pilzexperte wurde eingeschaltet, wem gegenüber haben die Frauen wann welche Angaben gemacht? Birgit Seel: „Die Polizei recherchiert in unserem Auftrag alle offenen Fragen.“ Erst danach entscheidet sich, ob ein formelles Ermittlungsverfahren eingeleitet wird - und gegen wen.

fra

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