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Stadt Wolfsburg Tierpension: Musste Dackel Percy hungern?
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Tierpension: Musste Dackel Percy hungern?
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23:55 31.10.2013
Ganz schön abgemagert: So sah Dackel Percy aus, als er aus der Tierpension zurückkam – deutlich zeichnen sich die Rippen ab (kl. Bild). Quelle: Roland Hermstein
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Das war passiert: Martina Topal wohnt mit ihrem Dackelrüden Percy in einer Wohnung im Tulpenweg im Hellwinkel - in einem der Häuser, die derzeit von der Neuland saniert werden. Krach, Staub und viele fremde Leute auf der Baustelle, das wollte die Hundebesitzerin ihrem Tier ersparen und brachte es während der Bauarbeiten in die Tier-Pension nach Sülfeld, für elf Euro täglich. „Ich habe mich regelmäßig erkundigt, wie es Percy geht. Mir hat man immer erzählt, es gehe ihm gut“, berichtet Topal.

Doch dann kam der Schock für die Hundeliebhaberin: Als sie Percy abholte, sei er nur noch Haut und Knochen gewesen - selbst das Halsband habe geschlackert. „Das tat mir weh, ich habe geheult, als ich Percy abgeholt habe“, sagt Topal. Sie könne nicht verstehen, warum das Tierheim sie nicht informiert habe, wenn Percy beispielsweise das Fressen verweigert habe: „Man hätte mich doch nur anzurufen brauchen und ich hätte ihn sofort abgeholt!“

Beim Tierheim weist man die Vorwürfe von sich: „Der Dackel hat bei uns zweimal täglich Futter bekommen und auch gefressen“, so Tierärztin Nadine Bennefeld. Sie führt die Abmagerung des Tieres auf einen höheren Energieverbrauch zurück. „Die Tiere spielen bei uns sehr viel“, so Bennefeld.

rpf

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