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Stadt Wolfsburg Tiergehege: Wo sich Vögel und Kaninchen guten Tag sagen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Tiergehege: Wo sich Vögel und Kaninchen guten Tag sagen
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10:00 13.07.2018
Mit Herzblut dabei: Marianne Blisse und Wolfgang Schulze, Vorstand des Fördervereins, verknüpfen wie viele andere Wolfsburger Kindheitserinnerungen mit dem Tiergehege. Quelle: Fotos (6): Britta Schulze
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Klieversberg

Marianne Blisse (64) und Wolfgang Schulze (61) sind die Gesichter des Tiergeheges. Sie kämpften 2003 für den Erhalt und gründeten den Förderverein, den sie als Vorstände führen. Damals wollte die Stadt den Park aus Kostengründen schließen. Mit Handarbeit, Organisationstalent und vielen Spenden hat der Verein seit der Übernahme 2006 dem Gehege sukzessive wieder Charme verliehen. Mittlerweile hat es sich zu einem Treffpunkt für Familien, Kindergärten und Grundschulen entwickelt. Auch Geburtstage werden dort gern gefeiert. Als gelernte Erzieherin hat Blisse Programme für Kinder ausgearbeitet. „Geburtstagskinder bekommen eine Pfauenfeder geschenkt“, sagt sie schmunzelnd.

Vögel, Kaninchen, Gänse, Pfauen und Huhn Emma leben im Tiergehege am Klinikum – rund 130 Tiere. Wer das Areal auf dem Klieversberg betritt wird von einem fröhlichem Vogelgezwitscher begrüßt.

Es leben 25 Arten, in erster Linie Vögel, aber auch Kaninchen, Huhn Emma, Gänse und drei Pfauen mit zwei Küken - mitten im Wald. Die großen alten Bäume spenden an heißen Tagen Schatten, zwei Pfleger kümmern sich um das Wohl, füttern sie und wechseln täglich das mit einem kleinen Spritzer Apfelessig angereichte Wasser aus. „Damit das Wasser an heißen Tagen nicht umkippt“, so Blisse. Außerdem wirkt es aufräumend im Darm der Tiere.

Nak nak nak: Die Gänse fühlen sich sichtlich wohl im Tiergehege. Quelle: Claudia Jeske

Es gibt auch Schwund im Tierbestand: Manchmal ist es ein Fuchs, der Hühner reißt oder es sind die Wildkaninchen, die die anderen Schlappohren mit Krankheiten wie Myxomatose anstecken. Oder der Mensch. Zuletzt haben Besucher Kuchen verfüttert. „Zwei Kaninchen haben das nicht vertragen und sind gestorben“, sagt Blisse traurig. Zu den „Füttern verboten“-Schilder sind weitere Hinweise aufgestellt worden.

Der schillernde Pfau ist das heimliche Wappentier des Geheges. So ziemlich jeder Wolfsburger erinnert sich an den freilaufenden Vogel, der jahrelang die Gäste mit seinen eindringlichen Rufen begrüßt hat. Dieses Tier ist 30 Jahre alt geworden, sein Sohn hat jetzt die Chefrolle übernommen. Freigang haben er und seine zwei Damen seit der Vogelgrippe aber leider nicht mehr. Aktuell gibt es Nachwuchs: Die beiden Küken sind vier Wochen alt und noch sehr empfindlich, sie leben mit Mama Pfau im Stall. In wenigen Woche dürfen sie ins Gehege und dürften sich schnell zu kleinen flauschigen Besucherlieblingen entpuppen.

Von Claudia Jeske

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