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Tiere in Not: Die Feuerwehr hilft in (fast) allen Fällen!

Wolfsburg Tiere in Not: Die Feuerwehr hilft in (fast) allen Fällen!

Nach dem qualvollen Tod eines Iltis‘ am Sonntag in Detmerode (WAZ berichtete) stellen sich viele Wolfsburger die Frage: Wer hilft im Stadtgebiet, wenn Tiere in Not geraten? Hier ein Überblick über die Zuständigkeiten:

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Tier in Not: In diesem Jahr retteten die Einsatzkräfte ein Reh aus der Schleuse, Jungstörche aus einem Nest und sogar ein Stachelschwein (unten).

Quelle: Fotos: Archiv

Hunde und Katzen: Freilaufende Hunde werden von der Berufsfeuerwehr (BF) eingefangen und ins Tierheim in Sülfeld gebracht. Sollte der Besitzer ermittelt werden, geht die Rechnung an ihn. Bei freilaufenden Katzen ist die Lage anders: Sie werden nicht von der BF eingefangen.

Sollten sich Hunde und Katzen jedoch in einer Notlage befinden (wenn sie sich zum Beispiel irgendwo verfangen haben), befreit die BF die Tiere kostenfrei. Verletzte Tiere werden in die Tierarztpraxis Kaltenbrunn (Kästorf) gebracht.

- Wildtiere: Die Berufsfeuerwehr wird bei Wildtieren grundsätzlich nur aktiv, wenn sich der Einsatzort in der Stadt befindet - also nicht in einem Wald oder auf einem Feld. Die Feuerwehrleute befreien beispielsweise Rehe, die sich nicht aus eigener Kraft aus dem Mittellandkanal befreien können.

Sollten die Tiere schwer verletzt, krank oder tot sein, alarmiert die BF den zuständigen Jagdpächter. Er erlöst die Tiere außerhalb der Wohnbebauung mit einem Gnadenschuss. In der Innenstadt ist hingegen der Kreisjägermeister zuständig.

-  Fundtiere: Wer Tiere ohne Verletzungen auffindet, sollte sie umgehend beim Tierheim in Sülfeld abgeben.

„Bei Notfällen mit Haus- und Wildtieren sollten die Bürger die Feuerwehrnotrufnummer 112 wählen“, so Stadtsprecherin Elke Wichmann. Eine Liste mit den aktuellen Jagdpächtern liegt darüber hinaus auch der Polizei vor.

rpf

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