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Thomas Gostynski ist als Weihnachtsmann unterwegs

Wolfsburg: Er macht neun Familien froh Thomas Gostynski ist als Weihnachtsmann unterwegs

Ohne ihn geht nichts an den Festtagen: Der Weihnachtsmann bringt Kinderaugen zum Leuchten. Thomas Gostynski ist in diesen Tagen als Weihnachtsmann unterwegs.

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Ein Heiligabend mit neun Familien: Thomas Gostynski freut sich auf seine Aufgabe als Weihnachtsmann.
 

Quelle: Sebastian Bisch

Wolfsburg. Er ist der Mann, auf den alle Wolfsburger warten: Thomas Gostynski schlüpft an Heiligabend in sein rotes Kostüm, hängt sich den weißen Rauschebart und den dicken künstlichen Bauch um und erfreut so die Kinder als Weihnachtsmann. Dass für ihn deshalb Heiligabend entfällt, mache ihm überhaupt nichts aus: „Ich verbringe Weihnachten gleich bei neun Familien, das ist mein schönstes Geschenk.“

Die leuchtenden Augen entschädigten für alles. In Wolfsburg schlüpft der gebürtige Rostocker zum ersten Mal in diese Rolle, in seiner Heimatstadt hat er es schon öfter gemacht. Einmal hat er auf seiner Weihnachtsmann-Tour sogar einen Promi getroffen: Inka Bause – die Moderatorin von „Bauer sucht Frau“ hatte in einem Hotel nahe Rostock Urlaub gemacht.

Der Job sei schön, aber auch anstrengend. Damit es für alle schön wird, müsse alles genau geplant sein. Im Vorfeld sprach Gostynski deshalb mit seinen Auftraggebern alles genau ab: Was die Kinder mögen, wie sie heißen, welche Spitznamen sie haben, ob sie ein Gedicht vortragen sollen und ob sie Geschenke für den Weihnachtsmann haben.

Ein kleines Mädchen hatte für ihn mal eine Tüte mit Keksen vorbereitet, die sie noch hübsch bemalt hatte. Als Gostynski aus der Haustür war, fiel ihm siedend heiß ein, dass er das Tütchen vergessen hatte. „Also bin ich zurückgefahren und habe das Geschenk geholt“, erinnert sich der Wolfsburger. Das Mädchen habe sich riesig gefreut. Diese Tüte hat Thomas Gostynski noch heute in seinem goldenen Weihnachtsmannbuch aufbewahrt. Ebenso wie die selbstgemalten Bilder oder gebastelte Tannenbäume, die ihm Mädchen und Jungs bei Besuchen mitgegeben hatten. Das rührt ihn noch heute. „Wenn ich mir die anschaue, wird mir ganz warm ums Herz.“

Von Sylvia Telge

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