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„This Was Tomorrow“ zeigt Erfindung der Pop Art

London in Wolfsburg „This Was Tomorrow“ zeigt Erfindung der Pop Art

Wolfsburg. Mit der neuen Ausstellung „This Was Tomorrow“ schließt das Wolfsburger Kunstmuseum eine Lücke: Es ist die erste Schau weltweit, die einen Überblick nur über die britische Pop Art gibt. Dementsprechend groß war gestern das Interesse der Medien bei dem Rundgang mit Direktor Ralf Beil. Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, 29. Oktober, um 19 Uhr.

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„This Was Tomorrow“: Die neue Ausstellung im Kunstmuseum.

Quelle: Roland Hermstein

„This Was Tomorrow“ ist die zweite große Schau, die Beil kuratiert hat, diesmal zusammen mit Uta Ruhkamp. „Wir haben ganz London auf den Kopf gestellt und eine Pop-Explosion der ersten Güte zusammengetragen“, sagte Beil gestern. Über 500 Exponate sind  in Wolfsburg zu sehen. Besonders aufregend: Das Kunstwerk „Fun House“ von Richard Hamilton, der als Vater der Pop Art gilt, steht jetzt als Leihgabe im Kunstmuseum. Diese begehbare Installation, die man hören, riechen, fühlen und sehen kann, war der Mittelpunkt der zukunftsweisenden Ausstellung „This Is Tomorrow“ von 1956 in London, die auch zum aktuellen Ausstellungstitel inspirierte. „Fun House ist eine Ikone der Pop Art, ganz große Kunst“, schwärmte Ralf Beil und verweist darauf, dass man fälschlicherweise bei Pop Art zunächst an Andy Warhol und Amerika denke, die Ursprünge aber in Großbritannien lägen.

Zur Ausstellung gehören  Fotografien, Skulpturen, Zeichnungen und Filme, die die Anfänge der Pop Art von 1947 bis 1968/69 in Großbritannien dokumentieren. „Wir gucken aufs London der Nachkriegszeit“, so Beil. Eine Karte, die die Zerstörung der Stadt durch rote Flächen zeigt, ist deshalb auch ausgestellt. Denn die Schau soll erklären, wie sich Pop Art entwickelte, welche Rolle der Krieg spielte und welchen Einfluss Film, Musik und urbanes Leben hatten. So sind die Ausstellungsräume im Kunstmuseum der Metropole London inklusive Piccadilly Circus nachempfunden. Beil: „Das ist keine abgehangene  Retrospektive. Mit dieser Ausstellung britischer Pop-Art-Künstler, die politischer und aktueller als amerikanische Vertreter waren, wird uns ein Spiegel vorgehalten.“

Programm zur Ausstellung

  • „This Was Tomorrow“ wird am Samstag um 19 Uhr im Kunstmuseum eröffnet. Um 21 Uhr beginnt die Party.
  • Zur Ausstellung gibt es einen umfangreichen, 400 Seiten starken Katalog.
  • Die neue .Ausstellung wird von einem Programm begleitet: Unter anderem werden im Hallenbad Filme gezeigt, Comic-Workshops und zahlreiche Führungen angeboten.
  • Am Sonntag, 13. November, ist von 11 bis 18 Uhr Tag der offenen Tür.
  • Mehr Infos zum Programm und zur Ausstellung gibt es unter www.kunstmuseum-wolfsburg.de  im Internet.
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