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Theater: Vorhang auf für Landesbühnentage

Schauspiel, Tanz und Kindertheater Theater: Vorhang auf für Landesbühnentage

Die Landesbühnentage finden vom 15. Oktober bis zum 5. November im Scharoun Theater in Wolfsburg statt. Der Auftakt ist mit einem Festakt, anschließend gibt es Schauspiel, Tanz und Kindertheater.

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Kultig-musikalischer Ausflug zum Broadway: Das Musical „Monty Pythons Spamalot“ wird am 16. Oktober im Scharoun Theater aufgeführt.

Quelle: Theater Wolfsburg

Klieversberg. Intendant Rainer Steinkamp nennt es „eine Freude und Ehre“, die 17. Deutschen Landesbühnentage vom 15. Oktober bis zum 5. November in Wolfsburg ausrichten zu dürfen. 18 Landesbühnen aus dem gesamten Bundesgebiet werden im Großen Haus des Scharoun Theaters und auf der Hinterbühne sowie im Hallenbad 29 Produktionen aus den Bereichen Schauspiel, Musik, Tanz, Kinder- und Jugendtheater präsentieren.

„Hinein in die Vielfalt!“ heißt es deshalb bereits am Sonntag nach dem offiziellen Festakt (17 Uhr) mit Werner Henzes dramatischer Oper „Elegie für junge Liebende“ (18 Uhr). Nach der Aufführung werden dann alle Besucher zu einem Empfang mit Imbiss ins Foyer gebeten.

Einen kultig-musikalischen Ausflug an den Broadway können Interessierte hingegen am nächsten Abend mit „Monty Python’s Spamalot“ unternehmen; „Das kalte Herz“ am 18. Oktober nach Wilhelm Hauff kommt als Schauspiel mit Musik daher, es geht um einen jungen Mann, der glaubt, im Reichtum sein höchstes Glück zu finden. „Der Mann ohne Vergangenheit“ entdeckt am 24. Oktober in dem wundersamen Märchen nach dem Film von Aki Kaurismäki ein neues Leben, eine neue Liebe und persönliche Freiheit in der Kraft der Musik. Die immer noch unterschätzten Gefahren des Cannabis-Konsums bei Jugendlichen hat das Stück „Zugekifft“ zum Thema (25. Oktober), während das Schauspiel „Supergute Tage“ die „sonderbare Welt“ des 15-jährigen Christoper mit dem Asperger-Syndrom untersucht.

Das Angebot der Inszenierungen ist also attraktiv gemischt. Freunde klassischer Aufführungen kommen auf ihre Kosten beim „Käthchen von Heilbronn“ und der „Jungfrau von Orléans“; „Doctor Faustus“ verwandelt sich in einen Zirkusdirektor, und Mephisto erscheint als Fizz in einem frechen Musical irgendwo zwischen Weimarer Klassik und „Rocky Horror Show“. Ein heißes Rockballett harmoniert mit der Operette vom braven „Bettelstudenten“, und in der „Pension Schöller“ tummeln sich (singend) echte Verrückte neben verrückten Normalen.

Ein wahrer Clou: Die große Festival-Card für 95 Euro berechtigt zum Besuch aller 29 Vorstellungen, die kleine Card (10 Euro) zur Teilnahme an allen Veranstaltungen aus dem Bereich Kinder- und Jugendtheater.

Von Katrin Mauke

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