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Stadt Wolfsburg Theater: „Pippi Langstrumpf“ legt umjubelte Premiere hin
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Theater: „Pippi Langstrumpf“ legt umjubelte Premiere hin
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19:00 22.11.2018
Das neue Weihnachtsmärchen „Pippi Langstrumpf“ feierte am Donnerstag im Scharoun Theater Premiere. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Wie Pippi Langstrumpf wollen alle Kinder seit vielen Generationen sein: Bärenstark und mutig, unabhängig von der Bevormundung durch Erwachsene, nur in die Schule gehen, wenn Ferien anstehen. Ganz allein wohnen, lediglich in der Gesellschaft des Pferdes „Kleiner Onkel“ und des Äffchens „Herrn Nilsson“. Pippi darf und kann alles, was sich Kinder erträumen. Erst recht im aktuellen Weihnachtsmärchen des Scharoun Theaters, das am Donnerstag im ausverkauften Haus seine umjubelte Premiere feierte.

„Pippi Langstrumpf“ ist das neue Weihnachtsmärchen im Wolfsburger Theater. Hier die schönsten Bilder von der Premiere.

Nina Damaschke verkörpert in der tempogeladenen Inszenierung von Rainer Steinkamp bis zum 22. Dezember Pippilotta Victualia Rollgardina Pfefferminz Efraims Tochter Langstrumpf, wie die berühmte Heldin der schwedischen Autorin Astrid Lindgren mit vollem Namen heißt. Und die junge Schauspielerin ist die Idealbesetzung. Nicht nur, weil sie der optischen Vorstellung der Zuschauer entspricht – rote, abstehende Zöpfe, Sommersprossen, Ringelstrümpfe, sondern weil sie Pippis umwerfende Ausstrahlung, gepaart mit kesser Aufmüpfigkeit, warmherzigem Witz und hinreißender Respektlosigkeit selbstverständlich und glaubhaft über die Rampe bringt. Da ist nicht die Spur von Anstrengung zu spüren, alles fließt locker und leicht im Spiel, Gesang (Musikalische Einstudierung: Christian Mädler) und der Bewegung (Choreografie: Britta Rollar). Großartig! Eine Pippi zum Verlieben, genau genommen, die erste Hausbesetzerin der Kinderliteratur, in diesem Fall der „Villa Kunterbunt“ (ausdrückliches Lob dem Bühnenbild von Andreas Auffenberg, Odilia Baldszun, Hans Winkler).

Alle Darsteller überzeugen in ihren Rollen

Acht weitere Darsteller, zum Teil in mehreren Rollen, prägen die Aufführung. Farina Giesmann und Benjamin Werner geben die liebenswerten „Musterkinder“ Annika und Tommy, die so gerne wären wie ihre neue Freundin Pippi. Jenny Klippel, Nikolai Radke, Hartmut Fiegen, Tobias Kilian, Rudolf Schwarz und Jannik Müller sind im eindrucksvollen, typgerechten Wechsel Zirkusleute, Polizisten, Seeräuber und Ganoven, wobei Jenny Klippel als Vorsitzende des Waisenrates einen besonders aussichtslosen, publikumswirksamen Kampf gegen Pippi zu führen hat.

Weihnachtsmärchen: Die Vorstellungen

Dienstag, 27. November, 9 Uhr; Montag, 3. Dezember, 15 Uhr; Dienstag, 4. Dezember, 17 Uhr; Mittwoch, 5. Dezember, 15 Uhr; Donnerstag, 6. Dezember, 17 Uhr; Freitag, 7. Dezember, 11 Uhr; Samstag, 8. Dezember, 14.30 und 17.30 Uhr; Sonntag, 9. Dezember, 11 und 17.30 Uhr; Montag, 10. Dezember, 15 Uhr; Dienstag, 11. Dezember, 17 Uhr; Mittwoch, 12. Dezember, 15 Uhr; Donnerstag, 13. Dezember, 17 Uhr; Freitag, 14. Dezember, 11 Uhr; Sonntag, 16. Dezember, 11, 15 und 17.30 Uhr; Montag, 17. Dezember, 15 Uhr; Dienstag, 18. Dezember, 17 Uhr; Mittwoch, 19. Dezember, 15 Uhr; Donnerstag, 20. Dezember, 17 Uhr; Freitag, 21. Dezember, 15 Uhr; Samstag, 22. Dezember, 15 Uhr.

Von Katrin Mauke

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