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Terror: Viele Wolfsburger trauern um die Opfer

Berlin Terror: Viele Wolfsburger trauern um die Opfer

Wolfsburg. Schock, Trauer und Entsetzen nach dem blutigen Terroranschlag in Berlin - auch viele Wolfsburger fühlen mit den Opfern und Angehörigen. In Wolfsburg wird der Weihnachtsmarkt trotz der blutigen Tragödie mit vielen Toten und Verletzten fortgesetzt, allerdings unter extrem erhöhten Sicherheitsvorkehrungen.

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Nach dem Terroranschlag von Berlin: Beim Wolfsburger Weihnachtsmarkt (kl. Bild) wurden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft.

Quelle: dpa / Sebastian Bisch

Wolfsburg. Als Reaktion auf den grausamen Anschlag in der Hauptstadt patrouillieren ab sofort Polizeibeamte mit Maschinenpistolen in der Fußgängerzone, neuralgische Zufahrten werden von Streifenwagen kontrolliert. „Wir wollen das subjektive Sicherheitsempfinden der Bürger erhöhen“, sagt Polizeichef Olaf Gösmann.

Denn dem Terror, das unterstreicht auch Oberbürgermeister Klaus Mohrs, dürfe man sich nicht beugen. Trotz aller Erschütterung sollte „ein solches Ereignis uns nicht davon abhalten, unser Leben weiter zu leben.“ Die Stadt setzte als Ausdruck der Trauer alle Flaggen auf Halbmast. Die WMG sagte gestern die Lichtshow auf dem Weihnachtsmarkt ab und dämpfte die Musik, auch die Autostadt ließ in ihrer Winterwelt als Respekt gegenüber den Opfern Shows ausfallen.

Viele Bürger sind ebenso entsetzt, drückten Trauer und Mitgefühl in sozialen Netzwerken aus, zum Beispiel auf der Facebook-Seite der WAZ. Auch Verzweiflung über den Terror vor unserer Haustür wird dort sichtbar, beispielsweise bei Heike S.: „Ich möchte unser sicheres Deutschland zurück.“ Andere drücken ihre Wut über eine angeblich verfehlte Politik aus.

Mehrere Kirchen hatten als Reaktion auf das unfassbare Verbrechen spontan zu Trauer- und Gedenk-Gottesdiensten eingeladen. Und nicht wenige Wolfsburger nutzten die Gelegenheit, zusammen zu kommen - oft vereint in stiller Trauer.

fra

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