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Stadt Wolfsburg Terror-Alarm in der VW-Arena: 400 Polizisten üben den Ernstfall
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Terror-Alarm in der VW-Arena: 400 Polizisten üben den Ernstfall
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16:41 19.10.2016
Übung mit Großaufgebot in Wolfsburg: 400 Polizisten aus der ganzen Region probten erst einen normalen Einsatz im Rahmen eines Bundesligaspiels und später den Ernstfall bei einem Terror-Alarm. Quelle: Sebastian Bisch
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Zwei Szenarien hatten sich die Verantwortlichen ausgedacht. Zunächst ging es um den normalen Einsatz im Bundesliga-Alltag. Die Hälfte der Beamten spielte Schalker Fans, die zur Partie in der VW-Stadt anreisen. Begleitung vom Bahnhof bis zum Stadion, Einlasskontrolle, kleinere Reibereien, die auch unter Einsatz von Reitern und Hundeführern beendet wurden „business as usual“, wie es Wolfsburgs Polizeisprecher Sven-Marco Claus formulierte. Zahlreiche Passanten machten große Augen angesichts des enormen Aufgebots an Kräften und Einsatzfahrzeugen.

Nach der Mittagspause wurde es ernst, jetzt unter Ausschluss von Öffentlichkeit und Presse. Das Szenario 2: Geheimdienste haben Hinweise auf einen möglichen terroristischen Anschlag auf die VW-Arena, in der sich eine Bombe befinden könnte. Die Arena wird geräumt, sogar Stadionsprecher Georg Pötsch ist an Bord, macht die Durchsagen per Lautsprecher. Beobachten ließen sich sich die Beamten dabei nicht. „Hier geht es auch um interne Abläufe“, sagt Claus - die sollen intern bleiben.

Ein Sandkastenspiel, das zur bitteren Realität werden könnte, weiß Wolfsburgs Polizeichef Olaf Gösmann: „Wir haben eine immer noch aktuell hohe abstrakte terroristische Gefahrenlage.“ Darum gelte es unter anderem, das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken - „auch durch das Mitführen von Maschinenpistolen.“ Auch das gab es in Wolfsburg bereits - zum Einsatz kamen sie bisher zum Glück nicht.

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